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Wirtschaft
23 Januar 2020, 14:41

Rumas: Belarus hofft auf baldige Annahme der Strategie Eurasische Wirtschaftsintegration 2025

MINSK, 23. Januar (BelTA) – Belarus rechnet darauf, dass die Strategie der eurasischen Wirtschaftsintegration bis 2025 so bald wie möglich verabschiedet wird. Das sagte der belarussische Premier Sergej Rumas bei den Gesprächen mit dem Minister für Integration und Makrowirtschaft in der Eurasischen Wirtschaftskommission Sergej Glasjew, informiert BelTA.

Sergej Glasjew
Sergej Glasjew

„Leider ist in der Eurasischen Wirtschaftsunion nicht alles umgesetzt worden, was geplant war. Wir hofften, dass die EAWU zum Höhepunkt der eurasischen Integration wird, deshalb ist es heute sehr wichtig, die strategischen Richtungen der eurasischen Integration richtig festzulegen. Sie kuratieren diese Arbeit, und ich bin sicher, dass Ihre Erfahrungen und Ihr Wissen es uns ermöglichen werden, dieses Dokument so bald wie möglich herauszugeben (Strategische Entwicklungsrichtungen der eurasischen Wirtschaftsintegration bis 2025)“, sagte Sergej Rumas.

Der Regierungschef stellt fest, dass sich Belarus als das Land, das in diesem Jahr den Vorsitz in den EAWU-Gremien innehat, auch seiner Verantwortung bei der Vorbereitung des Dokuments bewusst ist. „Wir nehmen immer eine aktive Position in der EAWU ein und setzen uns für den Aufbau der Union ohne Ausnahmen, Einschränkungen und Barrieren ein. Deshalb ist es auch für uns sehr wichtig, dass diese strategischen Richtungen voll und ganz mit unserem Verständnis vom Aufbau einer vollständigen Union übereinstimmen“, fügte er hinzu.

Sergej Rumas schlug vor zu erörtern, welche Meinungsverschiedenheiten bezüglich dieses Dokumentes noch bestehen und wie die Positionen der Parteien am Vorabend des Eurasischen Zwischenstaatlichen Rates angenähert werden können. Der Rat wird in der nächsten Woche in Almaty zu einer Sitzung einberufen.

Sergej Glasjew äußerte wiederum die Hoffnung, dass mit Michail Mjasnikowitsch als Vorsitzender des Vorstands der Eurasischen Wirtschaftskommission die Arbeit der EWG noch dynamischer wird.

„Gerade in Minsk wurde auf Initiative des Präsidenten von Belarus beschlossen, den gemeinsamen Wirtschaftsraum rasch zu entwickeln. Es wurden die ersten Termine bestimmt, das Jahr 2017 war einer davon. Aber heute noch sind wir gezwungen, Fragen zu lösen, die bis 2017 hätten gelöst werden müssen. Ich hoffe, dass mit der belarussischen Präsidentschaft in den EAWU-Gremien und mit Michail Mjasnikowitsch an der Spitze der EAWK die gesamte Arbeit an Schwung und Tempo gewinnen wird“, sagte Sergej Glasjew.

Der belarussische Regierungschef wies darauf hin, dass sich Michail Mjasnikowitsch sofort nach seiner Ernennung zum Vorsitzenden des EAWK-Kollegiums in die Arbeit zugeschaltet hat. „Er bekommt noch keinen Gehalt, ist aber in der Integrationsdebatte voll dabei. Wir haben uns mit ihm mehrmals getroffen und die ersten Schwerpunkte und Prioritäten besprochen Deshalb teile ich Ihr Statement hier voll und ganz, und wir hoffen sehr, dass die Integrationsagenda mit Michail Mjasnikowitsch einen neuen Impuls bekommen wird“, fasste Sergej Rumas zusammen.

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