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Semaschko gegen Diskriminierung belarussischer Waren auf dem russischen Markt

Wirtschaft 16.07.2019 | 19:55

SANKT PETERSBURG, 16. Juli (BelTA) – Eine Diskriminierung belarussischer Waren auf dem russischen Markt darf es nicht geben. Das erklärte der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Republik Belarus in der Russischen Föderation Wladimir Semaschko heute vor Journalisten.

Der Handel zwischen Belarus und Russland war im Vorjahr um 9,4% gestiegen, vor allem aufgrund russischer Lieferungen. In diesem Jahr liegt das Handelsvolumen unterhalb der Vorjahreswerte. „Das Jahr war sehr kompliziert. Gott gebe, dass wir in diesem Jahr die 100% Marke erreichen“, sagte Wladimir Semaschko.

Auf dem russischen Markt werde die belarussische Produktion diskriminiert, stellte er fest. „Wir registrierten die rückläufigen Milchlieferungen im Vorjahr. In diesem Jahr wird sich die Situation nicht ändern“, bemerkte der Diplomat. Für 62 belarussische Milchbetriebe sei heute der Weg in den russischen Markt teilweise oder völlig gesperrt.

Rund 40 Fleisch- und Fischverarbeitungsbetriebe befinden sich in derselben Situation. „Das ist Unsinn, das darf nicht sein. Unsere Produkte sind von guter Qualität und genießen auf dem russischen Markt ein entsprechendes und verdient hohes Ansehen“, erklärte der Diplomat.

Probleme gebe es auch mit der Techniklieferungen auf den russischen Markt. Zum Beispiel hat der Landmaschinenhersteller Gomselmasch seine Russland-Exporte um 40% reduzieren müssen. „Belarussische Waren sind wettbewerbsfähig, aber ihre Exporte nach Russland werden gehindert“, fügte Semaschko hinzu.

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