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Wirtschaft
25 Mai 2022, 14:24

Snopkow über aggressives Handeln von Westen: Belarussische Wirtschaft ist anpassungsfähig

MINSK, 25. Mai (BelTA) – Die belarussische Wirtschaft ist anpassungsfähig und immun gegen die aggressiven Handlungen des Westens. Das erklärte der erste stellvertretende Premierminister Nikolai Snopkow in der gemeinsamen Sitzung der Repräsentantenkammer und des Rates der Republik.

„Die belarussische Wirtschaft ist anpassungsfähig und kann sich der Aggression widersetzen. Der Saldo der Zahlungsbilanz ist positiv ausgefallen. Im ersten Quartal lagen die Exporte um 5 Prozent (oder 0,5 Milliarden Dollar) höher als vor einem Jahr. Der Rekordüberschuss beläuft sich auf fast 1 Mrd. USD. Trotz der Verringerung der Energie- und Kalilieferungen hat die übrige Industrie ihren Export um 10% gesteigert“, sagte Nikolai Snopkow.

Auch die Lage auf dem Devisenmarkt hat sich stabilisiert. Bereits im April 2022 überstiegen die Devisenverkäufe aller Marktteilnehmer die Käufe um 500 Millionen Dollar.

Nach Angaben des ersten stellvertretenden Premierministers ist der Bestand an Gütern der niedrigste seit Jahren. Die Finanzergebnisse der wichtigsten Unternehmen sind positiv. Im ersten Quartal stiegen die Erlöse um 17% und übertrafen damit den Anstieg der Gestehungskosten. Der Gewinn aus den Verkäufen stieg um 34% und der Nettogewinn um 12%. „Das ist auf zwei Faktoren zurückzuführen: Nachfrage und hohe Weltmarktpreise. Was wir beim Export in unfreundliche Länder verlieren, kompensieren wir durch höhere Preise“, erklärte er.

Die durchschnittliche Umsatzrendite belarussischer Industriegüter beträgt 9,6 Prozent. Laut Nikolai Snopkow reicht es aus, die Kreditverpflichtungen zu bedienen und die Gehälter pünktlich zu zahlen.

„Was das Realeinkommen der Bevölkerung und die Reallöhne und -gehälter betrifft, so ist die positive Wachstumsdynamik nach wie vor vorhanden. Alle sozialen Verpflichtungen werden vom Staat pünktlich erfüllt. Im Zeitraum Januar-März 2022 stieg das Realeinkommen der Bevölkerung um 0,2%, die Reallöhne um 4,5%“, sagte der erste stellvertretende Premierminister.

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