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Wirtschaft
16 August 2022, 15:48

Tscherwjakow: Effiziente Nutzung von Bodenschätzen ist ausschlaggebend für rationelle Importsubstitution

MINSK, 16. August (BelTA) - Die effiziente Nutzung von Bodenschätzen ist ausschlaggebend für die rationelle Importsubstitution. Diese Erklärung hat der Wirtschaftsminister Alexander Tscherwjakow abgegeben, wie der Pressedienst des Wirtschaftsministeriums mitteilte.

An einem Arbeitstreffen zur effizienten Nutzung von Bodenschätzen nahmen teil: Andrej Chudyk, Minister für natürliche Ressourcen und Umweltschutz; Vertreter des Industrieministeriums, Energieministeriums, Verkehrsministeriums, Ministeriums für Bauwesen und Architektur, des Konzerns „Belneftechim“, der Nationalen Akademie für Wissenschaften von Belarus und des Institut für Wirtschaft des Wirtschaftsministeriums. Die Teilnehmenden erörterten Fragen betreffend Ausbeutung von heimischen Mineralienvorkommen und deren Einführung in den Wirtschaftsumsatz.

"Unsere Unternehmen importieren heute Mineralien aus dem Ausland, während wir selbst über eine reiche Rohstoffbasis verfügen. Darauf hat der Staatschef auf der jüngsten Sitzung des Ministerrats hingewiesen. Im Zeitraum 2016-2021 haben wir Mineralien im Wert von mehr als 2,1 Milliarden US-Dollar mit Ausnahme von mineralischen Brennstoffen, Erdöl, Erdgas und Strom importiert. Unter den gegenwärtigen Bedingungen wird die effiziente Nutzung von Bodenschätzen ausschlaggebend für die rationelle Importsubstitution", so Alexander Tscherwjakow.

Um diese Vorräte optimal für die Wirtschaft zu nutzen, sollten die Wissenschaft, staatliche Behörden und Unternehmen auf jeder Etappe, von der Erkundung bis zur Raffination, zusammenarbeiten, betonte der Minister. Seiner Meinung nach ist es ratsam, sich auf drei Richtungen zu konzentrieren. "Erstens: Die Einfuhren von Mineralien, die wir in ausreichender Menge haben, müssen reduziert werden. Wir sprechen von Sanden, Kaolinen, Tonen, Basalt und anderen. Zweitens: Effizienz der bestehenden Anlagen für den Abbau und die Erstverarbeitung von Rohstoffen muss erhöht sowie neue Unternehmen auf der Grundlage der neu entdeckten Vorkommen gegründet werden. Dazu kommt der maximale Einsatz umweltfreundlicher Technologien, ohne dass die Umwelt belastet wird. Drittens: Aufbau eines nahtlosen Zusammenspiels zwischen den verschiedenen Verwaltungsorganen und Unternehmen bei der Gestaltung eines kontinuierlichen technologischen Prozesses von der Exploration und Gewinnung bis zur Herstellung des Endprodukts", umriss der Leiter des Wirtschaftsministeriums die Ansätze.

Die auf der Veranstaltung erarbeiteten Vorschläge sollen im September dem Präsidium des Ministerrats vorgelegt werden.

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