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Turtschin: Über Entwicklung des Gebiets Minsk muss man nach Einkommen der Bevölkerung beurteilen

Wirtschaft 13.01.2020 | 14:52
Alexander Turtschin
Alexander Turtschin

MINSK, 13. Januar (BelTA) - Die Entwicklung des Gebiets Minsk muss in fünf Jahren nach realen Einkünften der Bevölkerung beurteilt werden. Diese Meinung sprach Vorsitzender des Exekutivkomitees des Gebiets Minsk, Alexander Turtschin, in der Besprechung zur Entwicklung des Gebiets aus, wie ein BelTA-Korrespondent mitteilte.

„Wir müssen das Programm für regionale Entwicklung für 2021-2025 ausarbeiten. Dafür sind die Indikatoren festzulegen, nach denen die Arbeit innerhalb von 5 Jahren beurteilt wird. Meiner subjektiven Meinung nach müssen es reale Einkünfte der Bürger sein“, denkt Alexander Turtschin.

Das Entwicklungsprogramm muss auch die Besonderheiten der Kreise berücksichtigen. Das ist unter anderem die Entwicklung der Landwirtschaft und Industrie. „Einige Betriebe funktionieren, einige brauchen Hilfe, andere müssen geschlossen werden“, fügte der Gouverneur hinzu.

Die Sozialbranche muss auch verbessert werden. Ihm zufolge braucht man vereinheitlichte Ansätze.

An der Diskussion beteiligte auch der Leiter der Weltbankrepräsentanz in Belarus, Alexander Kremer. Er nannte einige Vorschläge zur Entwicklung der Region. Erstens schlug er vor, nicht nur Einnahmen, sondern auch Ausgaben der Haushalte zu berücksichtigen. Zu diesem Zweck kann man die Forschungsergebnisse PISA einsetzen. Zweitens machte er auf die Konsolidierung kleiner Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen aufmerksam. Seiner Meinung nach konnte man die Qualität von Dienstleistungen durch Schaffung großer Krankenhäuser und Schulen erhöhen. Drittens muss man das Investitionsklima in der Region verbessern, Gesellschaften für Diskussionen mit Behörden gründen.

Vorsitzender des Exekutivkomitees des Gebiets Minsk wies darauf hin, dass man die Transportinfrastruktur in der Region ausbauen muss. Durch die Region gehen die wichtigsten Eisenbahnwege. In südwestlicher Richtung stellt die Stadt Stolbzy einen großen Verkehrsknoten dar. Im Südosten nimmt diese Funktion die gut entwickelte Stadt Marjina Gorka wahr. Im Nordosten und Nordwesten sind es dementsprechend Borissow und Molodetschno. Im Süden liegt eine Großstadt Soligorsk, wo sich der Kaliproduzent Belaruskali befindet. Im Norden gibt es die Stadt Mjadel mit einer einzigartigen Natur und großen Seen. Innerhalb dieses Rings sind andere Kreise zu finden, die durch eine gute Verkehrsverbindung verflochten sind“, unterstrich er.

Erster stellvertretender Leiter der Belarussischen Bahn, Igor Schilow, schlug vor, Stolbzy, Marjina Gorka, Borissow und Molodetschno durch Eisenbahn zu verbinden.

Direktor des Forschungsinstituts für Privatisierung und Management, Alexander Tschubrik, empfahl, über die Eröffnung der Filialen der Universitäten in den Kreisen nachzudenken.

Während des Treffens besprachen die Teilnehmer das Entwicklungsprogramm des Gebiets Minsk für die nächsten fünf Jahre. Dabei werden wirtschaftliche und geographische Lage der Kreise, Mineral- und Rohstoffreserven, demographische Kennziffern, Produktionsentwicklung und Innovationspotenzial berücksichtigt.

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