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Wirtschaft
31 Juli 2020, 16:03

Wirtschaftsminister spricht von attraktiven Investitionsbedingungen in Belarus

Alexander Tscherwjakow. Archivfoto.
Alexander Tscherwjakow. Archivfoto.

MINSK, 31. Juli (BelTA) – In Belarus sind sehr attraktive Bedingungen geschaffen, um in Projekte in verschiedenen Bereichen zu investieren. Das sagte Wirtschaftsminister Alexander Tscherwjakow in der Onlinekonferenz zum Thema „Vom Wiederaufbau zum nachhaltigen Wachstum.“

„Die Anwerbung von Investitionen ist traditionell eine der wichtigsten Aufgaben der sozialen und wirtschaftlichen Politik des Landes. Heute bietet Belarus attraktive Bedingungen für Investitionen. Sie können in verschiedenen Bereichen getätigt werden. Im Hochtechnologiepark, im chinesisch-belarussischen Park Great Stone, in Freien Wirtschaftszonen und in der Sonderwirtschaftszone „Bremino-Orscha“ werden Präferenzen angeboten“, so Tscherwjakow.

Angesichts des hohen Wettbewerbs um Investitionen in der Welt setzt Belarus die Verbesserung der nationalen Investitionsgesetzgebung fort. „Es geht darum, die Bedingungen für den Eintritt von Investoren in den belarussischen Markt zu vereinfachen, die Kosten bei der Umsetzung von Projekten zu senken, Risiken zu minimieren und den Schutz der Eigentumsrechte zu verbessern. Zum Beispiel können wir einen Mechanismus einführen, der es erlaubt, Investitionsvereinbarungen zu treffen, um einen bestimmten Teil der Produkte garantiert abzukaufen. Wir sind bestrebt, den Investitionsstandort Belarus in der Eurasischen Wirtschaftsunion vorteilhaft zu präsentieren“, sagte Minister. Es laufen Verhandlungsgespräche über den Investitionsschutz mit Singapur, der Türkei und China.

„Die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen werden es uns in diesem Jahr ermöglichen, das Wirtschaftsniveau von 2019 aufrechtzuerhalten. Trotz der Probleme mit der Ankunft ausländischer Spezialisten, Anlagenlieferungen aus dem Ausland und Finanzierung bleibt die Investitionstätigkeit in Belarus auf dem Niveau von Vorjahr. Auch unter diesen Bedingungen werden große Investitionsprojekte mit ausländischem Kapital planmäßig umgesetzt“, sagte Alexander Tscherwjakow.

In Belarus sieht man heutzutage die vorrangige Aufgabe darin, das innere Potential in vollem Umfang zu entfalten, vor allem durch die regionale Entwicklung und Ankurbelung der unternehmerischen Initiative. „Wir orientieren uns auf die gezielte Suche nach Investoren unter Berücksichtigung der individuellen Merkmale, der Spezialisierung und der Wettbewerbsvorteile jeder Region. Jedes Gebiet bildet sein eigenes Investitionsportfolio von Projekten und Vorschlägen. So kann man nicht nur den unnötigen inneren Wettbewerb vermeiden, sondern auch das Potenzial jeder Region am besten zur Geltung bringen. Diese Vorschläge werden auf dem interaktiven Portal „Roadmap für Investitionen“ veröffentlicht“, teilte der Minister mit.

Darüber hinaus will man in Belarus differenzierte Maßnahmen zur staatlichen Unterstützung einzelner Territorien einführen. Bis Jahresende ist geplant, Investoren und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Projektumsetzung anzubieten. „Wir werden in erster Linie innovative High-Tech-Industrien in jenen Sektoren unterstützen, wo wir bereits über notwendige Kompetenzen und Potenzial verfügen. Gleichzeitig sind wir daran interessiert, in traditionelle Sektoren zu investieren, um die Qualität und Wettbewerbsfähigkeit unserer Produkte zu verbessern“, sagte Alexander Tscherwjakow.

Er nannte die vorrangigen Sektoren, in die man in den nächsten fünf Jahren Investitionen anziehen soll. Dazu gehören Biotechnologie, Pharmazie, Optik und Elektronik, elektrischer Transport, medizinische Geräte. Belarus ist auch daran interessiert, in die FuE-Infrastruktur, Innovationen, Digitalisierung der Wirtschaft, Einführung des 5G-Netzes sowie in die Umsetzung des Smart City-Konzepts zu investieren.

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