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Wirtschaft
17 Mai 2024, 18:33

Wirtschaftsministerium: Haushaltsmittel sollten auf die wichtigsten Infrastrukturprojekte konzentriert werden

MINSK, 17. Mai (BelTA) - Die Haushaltsmittel sollen auf die wichtigsten und am meisten nachgefragten Infrastrukturprojekte konzentriert werden. Das erklärte die stellvertretende Wirtschaftsministerin Tatjana Branzewitsch bei der ersten Sitzung der interministeriellen Arbeitsgruppe, die die Kriterien für die Auswahl von Bauobjekten für staatliche und regionale Investitionsprogramme erarbeiten soll, wie der Pressedienst des Wirtschaftsministeriums mitteilte.

Die Arbeitsgruppe wurde auf Anordnung von Premierminister Roman Golowtschenko eingesetzt. Ihr gehören Vertreter des Wirtschaftsministeriums, des Finanzministeriums, des Ministeriums für Architektur und Bauwesen, der regionalen Exekutivausschüsse und des Exekutivausschusses der Stadt Minsk an.

"Unsere Aufgabe ist es, ein klares Auswahlsystem zu schaffen, mit dem zwei vorrangige Ziele erreicht werden können. Einerseits sollen die finanziellen Mittel auf die wichtigsten Projekte konzentriert werden, die das Leben der Menschen entscheidend verbessern und das Wirtschaftswachstum fördern. Zum anderen sollen die Mittel schneller umgeschichtet werden, damit möglichst viele Einrichtungen in möglichst kurzer Zeit fertiggestellt werden können. Es ist einfach inakzeptabel, das Kapital für mehrere Jahre einzufrieren. Ein klares und messbares Kriterium ist die wirtschaftliche Machbarkeit. Geschäftsideen und soziale Infrastrukturen, die am stärksten nachgefragt werden oder keine Entsprechung in der Region haben, sollten bei der Mittelvergabe bevorzugt werden", so Tatiana Branzewitsch.

Eine zwingende Voraussetzung ist die Minimierung der Kosten. "Die Grundsätze der Effizienz, der Angemessenheit und der Einhaltung der typischen Verbrauchskriterien müssen in allen Phasen - von der Planung über den Bau bis hin zur Beschaffung und Installation der Anlagen - beachtet werden", betonte die Vizeministerin.
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