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Wirtschaft
23 September 2021, 18:13

Ziele für nachhaltige Entwicklung stehen im Einklang mit energiepolitischen Prioritäten von Belarus

MINSK, 23. September (BelTA) – Die Ziele für nachhaltige Entwicklung entsprechen den Prioritäten der belarussischen Energiepolitik. Das erklärte der stellvertretende Energieminister Denis Moros bei einem Treffen mit der Leitung der Strom- und Gasversorgungsunternehmen der Region Gomel. Im Mittelpunkt der Treffens standen Fragen der Nachhaltigkeit und des Zugangs zu preiswerten, zuverlässigen, nachhaltigen und modernen Energiequellen, wie der Pressedienst des Energieministeriums mitteilte.

In der Zeitperiode 2016 - 2020 setzte das Land systematisch staatliche und sektorale Programme um, um das Ziel eines universellen Zugangs zu erschwinglichen, zuverlässigen, nachhaltigen und modernen Energiequellen zu erreichen. Als Ergebnis dieser Arbeit wurden in Belarus in den letzten fünf Jahren neue Kraftwerke mit einer Leistung von 221 Megawatt in Betrieb genommen und physisch sowie moralisch veraltete Kraftwerke mit einer Leistung von über 305 Megawatt stillgelegt. Mehr als 9.500 km Stromnetze und 650 km Wärmenetze wurden gebaut und saniert. Erdgasleitungen wurden in alle regionalen Zentren und Städte des Landes sowie in mehr als 3.000 ländliche Siedlungen verlegt.

Belarus hat keinen Mangel an Energiekapazitäten, verfügt über ein gut ausgebautes Strom- und Gasleitungsnetz und bietet Strom zu erschwinglichen Preisen an. Die Bevölkerung hat einen 100% Zugang zur Stromversorgung.

In den Jahren 2021-2025 wird das belarussische Energiesystem die Modernisierung und den Ausbau von Stromerzeugungsquellen und der Strom- und Wärmenetze fortsetzen, hocheffiziente Ausrüstungen einführen, fortschrittliche Technologien einsetzen und weniger wirtschaftliche und veraltete Stromerzeugungsanlagen stilllegen. Belarus wird eigenen Energieressourcen so weit wie möglich in die Brennstoffbilanz einbeziehen, Diversifikation von Brennstoffen und Energieressourcen vorantreiben, neue Lieferanten finden, unter anderem durch die Nutzung der Kernenergie, Verbesserung und Modernisierung der Gasproduktion.

„Ohne eine entwickelte und moderne Infrastruktur, insbesondere im Energiesektor, ist kein Vorwärtskommen der nationalen Wirtschaft und der Weltwirtschaft möglich. Die Republik Belarus bildet hier keine Ausnahme“, sagte Denis Moros. „Die Entwicklung des nationalen Brennstoff- und Energiekomplexes zielt darauf ab, eine zuverlässige und effiziente Energieversorgung der Wirtschaft und der Bevölkerung zu gewährleisten“, sagte er.

An der Besprechung nahm der SDG-Jugendbotschafter Iwan Risewski teil.

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung sind eine universelle Reihe von Zielen und Vorgaben, die die UN-Mitgliedstaaten als politische Leitlinien für den Zeitraum bis 2030 verabschiedet haben. In ihnen sind wichtige Entwicklungsfragen im Einklang mit nationalen und globalen Prioritäten verankert. Das sind unsere gemeinsamen Ziele: Armutsbekämpfung, nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Schaffung neuer Unternehmen und Arbeitsplätze, landwirtschaftliche Entwicklung, Ernährungssicherheit, Verbesserung der Gesundheitsversorgung, gleichberechtigter Zugang zu Bildung, Einführung von Innovationen, Umweltschutz und Kampf gegen den Klimawandel.

Belarus ist ein aktives Mitglied der internationalen Bewegung für nachhaltige Entwicklung. Im Juli 2017 präsentierte Belarus als einer der ersten Staaten der Vereinten Nationen eine freiwillige Überprüfung der SDGs. Darin wurden die Ausgangsbedingungen für die Umsetzung der Agenda 2030 dargelegt. Auf diese Weise zeigte Belarus seine Bereitschaft, zur Lösung der wichtigsten globalen Probleme beizutragen.

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