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21 Januar 2024, 12:00

Alejnik: Bewegung der Blockfreien sollte im Zentrum multilateraler Bemühungen zur Bewältigung globaler Herausforderungen stehen

MINSK, 21. Januar (BelTA) - Die Bewegung der Blockfreien sollte im Zentrum der multilateralen Bemühungen zur Bewältigung globaler Herausforderungen stehen. Dies erklärte der belarussische Außenminister Sergej Alejnik auf dem Gipfeltreffen der Bewegung der Blockfreien Staaten in Uganda. 

 

"Die aktuelle Lage in der Welt lässt viel zu wünschen übrig. Leider ist die Welt weder sicherer noch vorhersehbarer geworden", sagte der Minister. 

 

Er konstatierte eine ernsthafte Zunahme der politischen Spannungen und der Polarisierung in der Welt. "Wir erleben eine noch nie dagewesene Anzahl von bewaffneten Konflikten. Die anhaltende Tendenz, Länder aus politischen Gründen zu diskriminieren, und die Einmischung einiger selbsternannter Demokratien in die inneren Angelegenheiten anderer souveräner Staaten wirken sich negativ auf die multilateralen Mechanismen zur Gewährleistung von internationalem Frieden und Sicherheit, Menschenrechten und Entwicklung aus", so Sergej Alejnik.

Seiner Ansicht nach führen verschiedene bestehende Hindernisse für den internationalen Handel und einseitige Zwangsmaßnahmen zu Unsicherheit in der Weltwirtschaft und gefährden weiterhin das Wirtschaftswachstum und die nachhaltige Entwicklung.

 

Gleichzeitig zeichnet sich vor dem Hintergrund der wachsenden Herausforderungen eine deutliche Verschiebung der globalen Landschaft hin zu einer wirklich multipolaren Welt ab. "Die Bewegung der Blockfreien Staaten hat in diesem Prozess eine führende Rolle zu spielen. Die Hauptaufgabe der Bewegung der Blockfreien ist es, diesen Trend zu verstärken und im Zentrum der multilateralen Bemühungen zur Bewältigung globaler Herausforderungen zu stehen", sagte der Minister.

Sergej Alejnik sagte, die Bewegung der Blockfreien sei nach wie vor eine der einflussreichsten und zahlreichsten Vereinigungen. "Wir treffen die richtigen Entscheidungen, die sich auch in den Ergebnisdokumenten der Treffen widerspiegeln. Aber seien wir doch mal ehrlich! Lassen wir unseren Beschlüssen auch Taten folgen? Ich denke, Sie alle werden mir zustimmen, dass es eine Gelegenheit gibt, auf unserer vereinigenden Agenda aufzubauen. Es liegt in unserer Macht, mit einer Stimme zu sprechen und die Werte zu verteidigen, die zu einer friedlichen Konfliktlösung und einer nachhaltigen Entwicklung führen", so der belarussische Außenminister.

Er ist auch der Meinung, dass die Bewegung der Blockfreien in der UNO eine stärkere Stimme haben sollte, wenn es um das Thema einseitiger Zwangsmaßnahmen geht, um dessen Anwendung in bilateralen Beziehungen zu verhindern, sowie bei anderen neuen Herausforderungen unserer Zeit.

"Belarus ist der Meinung, dass die Bewegung der Blockfreien Staaten zu einem zuverlässigen Schutzschild für ihre Mitglieder werden sollte. Sie sollte heute aktiver denn je ihre Mitglieder bei der Bewältigung der neuen globalen Herausforderungen, der Wiederherstellung des Friedens und der Stärkung der nachhaltigen Entwicklung unterstützen", betonte der Minister.

Er versicherte, dass Belarus bereit sei, bilaterale und multilaterale langfristige Wirtschaftsprojekte zum gegenseitigen Nutzen der Mitgliedsländer der Bewegung zu entwickeln. "Lassen Sie uns unsere Türen füreinander weit offen halten, und die Bewegung der Blockfreien Staaten wird eine neue Gelegenheit haben, ihre Mitglieder besser kennenzulernen und sie zu bereichern", sagte Sergej Alejnik.

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