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Politik
06 April 2022, 11:34

Andrejtschenko: Beziehungen zwischen Belarus und Schweiz waren immer pragmatisch und konstruktiv

MINSK,06. April (BelTA) - Die Beziehungen zwischen Belarus und der Schweiz haben sich stets pragmatisch und konstruktiv entwickelt, sagte Wladimir Andrejtschenko, Vorsitzender des Repräsentantenhauses, bei einem Treffen mit Christine Honegger-Zolotuchin, Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafterin der Schweizerischen Eidgenossenschaft in Belarus.

"Meiner Meinung nach entwickelten sich die Beziehungen zwischen unseren Ländern, abgesehen von politischen Verhältnissen immer pragmatisch und konstruktiv. Das war besonders in den letzten Jahren zu spüren, als sich unsere interparlamentarische, handelspolitische, wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit sehr positiv entwickelte. Ich kann mich an meinen Besuch zu Ihrem schönen Land im Februar 2018 erinnern. Anschließend hatten wir eine Reihe produktiver Treffen mit Ihren hoch- und höchstrangigen Regierungsbeamten. Es wurde eine Reihe von Vereinbarungen getroffen. Am wichtigsten ist es, dass diese Vereinbarungen dann erfolgreich umgesetzt wurden. Unsere Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Wirtschaft wurde aktiv ausgebaut: Der Handelsumsatz belief sich auf mehr als 300 Millionen US-Dollar. In Kultur und Sport: Es gab sogar zwei Eishockeyspiele - eines in Minsk, an dem der Präsident unseres Landes teilnahm, das andere - in der Schweiz. Und natürlich kamen eine Reihe von Schweizer Unternehmen nach Belarus. Mit anderen Worten: Unsere Zusammenarbeit, sagen wir, lief vor einem so guten Hintergrund ab“, so Wladimir Andrejtschenko.

Leider ist alles in letzter Zeit stagniert. Ich denke, dass Belarus keine Schuld daran trägt. Ich möchte heute keine der beiden Seiten beschuldigen. Ich bin persönlich der Meinung, dass das sich aus der Politik der USA ergibt, die ihre Interessen in Europa aktiv, ungeachtet oder unter Missachtung aller internationalen Verpflichtungen, durchsetzen. Aber ich denke, die Zeit wird alles wieder in Ordnung bringen“, sagte Wladimir Andrejtschenko. „Sie, die hier in der Republik Belarus arbeiten, sollten eines nicht vergessen: Belarus war und ist ein Verfechter von Frieden, Stabilität und Sicherheit. Wir wollen, dass der russisch-ukrainische Konflikt so schnell wie möglich beigelegt wird. Und natürlich sind wir bereit, mit Ihrem Land in allen Bereichen zusammenzuarbeiten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie in Belarus erfolgreich arbeiten und, so schnell wie möglich, neue Anknüpfungspunkte finden und produktive Kontakte knüpfen könnten. Im Allgemeinen würde ich wünschen, dass die belarussisch-schweizerischen Beziehungen ausgebaut werden und, dass unsere gemeinsame Arbeit zu Frieden und Stabilität in Europa beiträgt", so Wladimir Andrejtschenko.

"Ich erinnere mich sehr gut an Ihren Besuch. Wir waren sehr froh, dass sich unsere Beziehungen so gut, aktiv und dynamisch entwickelten. Ich persönlich bin sehr froh, dass wir eine Botschaft eröffnen konnten. In diesem Jahr feiern wir 30 Jahre des Bestehens von diplomatischen Beziehungen. Es zeigt, dass wir von Anfang an davon überzeugt waren, dass Ihr Land wichtig ist und, dass wir Beziehungen zu Ihrem Land brauchen“, erwiderte die Botschafterin.

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