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Politik
20 September 2022, 12:44

Andrejtschenko: Es ist wichtig, jede Gelegenheit zu nutzen, um unseren Standpunkt auf internationaler Bühne zu vermitteln

MINSK, 20. September (BelTA) - Es ist wichtig, jede Gelegenheit zu nutzen, um den Standpunkt von Belarus auf der internationalen Bühne zu vermitteln, sagte der Vorsitzende des Repräsentantenhauses Wladimir Andrejtschenko bei der Eröffnung der neunten Sitzung des Repräsentantenhauses der siebten Einberufung.

"Der zerstörerische Kurs des Westens hat bereits viele Probleme für seine eigenen Bürger geschaffen. Angesichts deren nehmen die Glaubwürdigkeit der OSZE und ihre Fähigkeit, Prozesse der Vertrauensbildung, Sicherheit und Stabilität in der Region zu beeinflussen, rapide ab", sagte Wladimir Andrejtschenko.

Aber gerade deshalb sollten wir auf keine parlamentarischen Kontakte auf dem westlichen Vektor verzichten. "Es ist wichtig, jede Gelegenheit zu nutzen, um den politischen Kräften, einschließlich der europäischen, die der anti-belarussischen Rhetorik überdrüssig sind und sich der schädlichen Politik der doppelten Standards, des Diktats und der Sanktionen bewusst sind, unsere Stellungnahme zu vermitteln. Und die Tribüne der Parlamentarischen OSZE-Versammlung ist dafür gut geeignet: Da lassen sich noch vernünftige Politiker finden", sagte der Parlamentssprecher.

Die Bewegung der Blockfreien Staaten und Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit bieten nun eine echte Alternative zum monopolaren Weltordnungsmodell, das immer mehr in die Vergangenheit rückt. Hier zeichnen sich die Konturen einer neuen Ära in den internationalen Beziehungen ab, stellte Wladimir Andrejtschenko fest. "Das Gesamtterritorium der SOZ-Länder umfasst 60 % der Fläche Eurasiens, wo etwa die Hälfte der Weltbevölkerung lebt. Die Vorstellungen dieser Nationen und Völker von einer gerechten Weltordnung stehen im Einklang mit den Grundprinzipien der UN-Charta und den von der Republik Belarus auf der internationalen Bühne geförderten Friedensinitiativen", betonte er.

"Die Ergebnisse der Teilnahme des Staatschefs am SOZ-Gipfel eröffnen für Belarus neue Horizonte der Zusammenarbeit auf dem Kontinent in den Bereichen Handel, Investitionen, Verkehr und Energie. Und in Zukunft erfordert das sicherlich einschlägige gesetzgebende Entscheidungen. Wir sollten schon jetzt darüber nachdenken. Da die Organisation über keine eigene parlamentarische Dimension verfügt, sollten die belarussischen Abgeordneten die Kontakte zu ihren Kollegen, die ihre Mitgliedstaaten vertreten, innerhalb der Interparlamentarischen Union und anderer parlamentarischer Gremien verstärken. Die Nationalversammlung hat Freundschaftsgruppen mit allen Parlamenten der Länder eingerichtet, die unmittelbaren SOZ-Mitglieder sind oder sich für deren Aktivitäten interessieren. Wir haben hier was zu bieten. Deshalb müssen wir aktiver mit unseren Partnern kommunizieren und beharrlich nach den Punkten für gemeinsame Anstrengungen suchen", so Wladimir Andrejtschenko.

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