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Politik
06 Juni 2022, 20:06

Andrejtschenko: OVKS sollte sich in der Bekämpfung von westlichen Sanktionen einig zeigen

MINSK, 6. Juni (BelTA) – Die Staaten der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit sollten sich in der Bekämpfung von westlichen Sanktionen einig zeigen. Diese Meinung äußerte der Vorsitzende der Repräsentantenkammer der Nationalversammlung von Belarus Wladimir Andrejtschenko in der Sitzung des Rates der OVKS PV in Jerewan.

„Es ist heute die richtige Zeit, wo wir uns in dieser Frage einig sein sollten. Wir müssen alle Hebel in Bewegung setzen, um der ganzen Welt zu zeigen, dass die Sanktionspolitik absurd und kurz gedacht ist und dass sie in eine Sackgasse führt. Am Beispiel eines noch nie dagewesenen Preisanstiegs auf dem globalen Nahrungsmittelmarkt haben wir gesehen, zu welchen katastrophalen Folgen sie führen kann. Die UNO schlägt heute schon Alarm, weil einigen Regionen der Welt die Hungersnot droht. Eine erfolgreiche Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele wird in Frage gestellt ebenso wie ein normales Leben ganzer Staaten und Völker. Diese Konstellation ist unakzeptabel“, sagte der Parlamentsvorsitzende. „Unsere Staaten werden ihre Positionen auf der Weltarena festigen, wenn eine umfassende Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Wirtschaft gewährleistet wird.“

Seiner Meinung nach seien reale Schritte zur Entwicklung der industriellen Zusammenarbeit, Umsetzung vorteilhafter Projekte für die erfolgreiche Importersetzung und Schaffung von Waren mit einem hohen Mehrwert erforderlich. Nicht zu ignorieren sind dabei Schritte zum Aufbau neuer Transport- und Logistik-Ketten sowie zur Entwicklung einheitlicher Herangehen an Gütertransportregeln.

„Alles zusammen ist das nicht nur die Antwort auf allerlei Sanktionen und Bedrohungen gegen unsere Staaten. Unser Ziel ist es, für Wachstum zu sorgen, zusätzliche Quellen für den sozialen Schutz und Sicherheit zu schaffen, den Wohlstand der Staatsbürger zu steigern. Das erwarten von uns unsere Wähler. Was wir noch nicht unbeantwortet lassen dürfen, ist ein harter Informationskrieg, der gegen unsere Staaten und Völker geführt wird, aber auch der fehlende Wunsch des kollektiven Westens, die Realität fair und objektiv darzustellen.“

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