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Politik
20 Juni 2022, 14:00

Andrejtschenko: Westen darf uns auf internationaler Bühne nicht zum Schweigen bringen

MINSK, 20. Juni (BelTA) – Wir dürfen dem Westen nicht erlauben, uns auf internationalen parlamentarischen Plattformen zum Schweigen zu bringen. Das erklärte der Vorsitzende der Repräsentantenkammer der Nationalversammlung Wladimir Andrejtschenko in der Sitzung der Parlamentarischen Versammlung der Union von Belarus und Russland.

„Wir stehen vor ernsten Aufgaben im Zusammenhang mit dem Schutz gemeinsamer Positionen auf der internationalen Bühne. Wir sehen, wie der kollektive Westen versucht, uns aus den internationalen parlamentarischen Gremien zu verdrängen und unsere Stimme auf jede erdenkliche Weise zum Schweigen zu bringen. Ihre Diplomatie läuft heute auf ein bekanntes Prinzip hinaus: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“, sagte Wladimir Andrejtschenko. „Dieser Zustand ist sicherlich nicht nur für uns besorgniserregend, sondern auch für viele Länder, die einen unabhängigen, friedliebenden Kurs verfolgen.“

Es sei notwendig, die Absurdität der Sanktionspolitik zu erklären, auf offene feindselige Angriffe und Provokationen zu reagieren und die Zusammenarbeit mit den Ländern auszubauen, die bereit seien, nach den Grundsätzen der Gleichheit und des gegenseitigen Verständnisses zu arbeiten, so der Sprecher.

"Gleichzeitig ist es notwendig, die Möglichkeiten der interparlamentarischen Plattformen zu nutzen, um die wirtschaftlichen Interessen von Belarus und Russland zu fördern. Die Stärkung der Beziehungen zu den großen Volkswirtschaften Chinas, Indiens und Südostasiens sowie das Potenzial des Nahen Ostens, Afrikas und Lateinamerikas sollten im Fokus der Parlamentarischen Versammlung und unserer Ausschüsse stehen“, führte Andrejtschenko aus.

In Minsk findet heute die Sitzung der Parlamentarischen Versammlung des Unionsstaates Belarus-Russland statt. Im Mittelpunkt stehen Aktivitäten der Parlamentarier, die dazu dienen sollen, äußeren Herausforderungen und Bedrohungen, Sanktionen und der Propaganda des Nazismus zu begegnen und die historische Erinnerung zu schützen. Die neu gebildeten parlamentarischen Ausschüsse und ihre Vorsitzenden werden gewählt.

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