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10 November 2020, 16:09

Belarus hält es für aktuell, einen SOZ-Finanzfonds zu gründen

Roman Golowtschenko
Roman Golowtschenko

MINSK, 10. November (BelTA) – Belarus hält es für aktuell, einen Finanzfonds der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) zu gründen. Das teilte der belarussische Premier Roman Golowtschenko heute in der Sitzung des Rates der Staatschefs der SOZ-Mitgliedsstaaten mit, die im Format der Videokonferenz stattfindet.

„Trotz lauter Erklärungen zeigten sich die globalen Finanzstrukturen nicht in vollem Maße bereit, ihre Verpflichtungen bezüglich Hilfe für Länder zu erfüllen, die von COVID-19 betroffen wurden“, erklärte Roman Golowtschenko.

Ihm zufolge wurden durch verschiedene Bedingungen und Anforderungen „Politisierung und Engagement in Bezug auf Verwirklichung von lebenswichtigen Projekten“ gezeigt.

„Unter solchen Bedingungen gewinnt die Gründung des eigenen unabhängigen SOZ-Fonds zur Finanzierung verschiedener Projekte an Aktualität“, sagte der Leiter der belarussischen Regierung.

Roman Golowtschenko denkt, dass die Ereignisse der letzten Monate veranschaulichten, wie man durch Einsatz von modernen Informationstechnologien und Kommunikationsmittel die öffentliche Meinung beeinflussen, die Lage destabilisieren kann.

„Durch Internet wird terroristische und extremistische Ideologie verbreitet. Wir verfolgen direkte Einmischung in die Angelegenheiten der souveränen Staaten“, erklärte der Premier. Zurzeit ist es ausschlaggebend, grundlegende Regeln im Informationsraum auf internationaler Ebene auszuarbeiten.

Der SOZ gehören acht Mitgliedsstaaten (Indien, Kasachstan, Kirgisien, China, Pakistan, Russland, Tadschikistan und Usbekistan). Vier Staaten besitzen Beobachterstatus (Afghanistan, Belarus, Iran, Mongolei), sechs Staaten sind Partner (Aserbaidschan, Armenien, Kambodscha, Nepal, Türkei, Sri Lanka).

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