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30 Juli 2020, 15:52

Belarus leistet großen Beitrag zur Bekämpfung des Menschenhandels

MINSK, 30. Juli (BelTA) – Die Republik Belarus leistet einen wichtigen Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Menschenhandels. Das sagte der stellvertretende Außenminister Andrej Dapkjunas am 30. Juli bei einer Sonderveranstaltung zum Welttag gegen Menschenhandel, wie der Pressedienst des Außenministeriums berichtet.

An diesem Tag haben das Außenministerium, das Innenministerium, die Vereinten Nationen, die Internationale Organisation für Migration, die Vereinigten Staaten von Amerika und Norwegen als wichtige Geberländer, die OSZE, die EU und andere nationale und internationale Partner der Republik Belarus auf das Problem des Menschenhandels aufmerksam gemacht.

In seiner Rede wies Andrej Dapkjunas darauf hin, dass dank dem Welttag gegen Menschenhandel, der seit 2013 auf belarussische Initiative hin am 30. Juli begangen wird, immer mehr Menschen in der Welt über diese Verbrechensart erfahren können. Gleichzeitig ruft die UNO an diesem Tag alle Länder auf, dem angemessenen Schutz der Opfer des Menschenhandels mehr Aufmerksamkeit einzuräumen. Belarus habe in diesem Bereich auch viele praktische Schritte unternommen.

Auf dem UNO-Gipfel 2005 legte der Präsident von Belarus der internationalen Gemeinschaft eine Initiative zur Bildung einer globalen Partnerschaft für die Bekämpfung des Menschenhandels vor.

In Fortsetzung dieser Initiative bereitete Belarus eine Resolution vor, die auf eine bessere Koordination der Bemühungen gegen den Menschenhandel ausgerichtet war. Diese Resolution wurde von der UNO-Generalversammlung einstimmig im angenommen und von rund 100 Staaten mitgetragen.

Der Globale Aktionsplan der Vereinten Nationen zur Bekämpfung des Menschenhandels wurde 2010 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen einstimmig angenommen. Das ermöglichte die Einrichtung der Inter-Agency Coordination Group against Trafficking in Persons (Inter-Agency-Koordinationsgruppe gegen Menschenhandel), der mehr als 20 internationale Organisationen angehören. Darüber hinaus wurden viele Staaten der Welt in einer Gruppe der Freunde vereint, die sich im Kampf gegen den Menschenhandel geeinigt haben.

Die Einrichtung eines Treuhandfonds zum Schutz der Opfer des Menschenhandels, insbesondere von Frauen und Mädchen, war eine bedeutende Errungenschaft. Belarus hatte wiederholt freiwillige Beiträge an den Fonds geleistet.

Der belarussische Diplomat ermutigte alle Partner, die Zusammenarbeit in diesem Bereich fortzusetzen und die neue Sklaverei auszurotten.

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