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Belarus und Großbritannien sind gewillt, Beziehungen auf breitester Ebene zu fördern

Politik 24.01.2020 | 13:05
Natalja Kotschanowa
Natalja Kotschanowa

MINSK, 24. Januar (BelTA) – Belarus und das Vereinigte Königreich sind gewillt, eine fruchtbare Zusammenarbeit auf breitester Ebene voranzutreiben. Darum ging es heute beim Treffen zwischen der Vorsitzenden des Rates der Republik Belarus Natalja Kotschanowa und der Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafterin des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland in Belarus, Jacqueline Perkins.

Natalja Kotschanowa sagte, dass Belarus und Großbritannien gute Beziehungen aufbauen und einen intensiven politischen Dialog führen. „Wir werden unser Bestes tun, damit sich die Zusammenarbeit zwischen den Ländern fruchtbar und in allen Bereichen entwickelt“, betonte die Parlamentssprecherin. In Bezug auf die parlamentarische Kooperation sagte sie: „Das Parlament kann viel bewirken, auch was die Beziehungen auf politischer und wirtschaftlicher Ebenen und ihre weitere Intensivierung angeht.“

Großbritannien sei einer der wichtigsten Handels- und Wirtschaftspartner von Belarus und nehme nach ausländischen Direktinvestitionen den zweiten Platz ein. In Belarus gebe es 211 Unternehmen mit britischem Kapital. Diese Zusammenarbeit berge ein gewaltiges Zukunftspotential, sagte Kotschanowa. Sie sei davon auch deshalb überzeugt, weil die beiden Länder ähnliche Entwicklungsprioritäten sowohl im wirtschaftlichen als auch im sozialen Bereich hätten. Im Bereich Soziales liege zum Beispiel der Schwerpunkt in den beiden Staaten auf der Gesundheitsversorgung, Bildung und dem Schutz der Bürgerrechte.

Die Vorsitzende des Rates der Republik erinnerte daran, dass das Vereinigte Königreich nach der Tschernobyl-Katastrophe Belarus eine große Hilfe geleistet habe, etwa bei der Erholung von Kindern aus den betroffenen Regionen. Das habe zur Stärkung der humanitären Kontakte beigetragen. „Unsere Beziehungen haben Zukunft. Wir nehmen das mit Freude zur Kenntnis und hoffen, dass die Kontakte in allen Bereichen ausgebaut werden, auch dank den diplomatischen Bemühungen“, resümierte Natalja Kotschanowa.

Jacqueline Perkins stellte ihrerseits fest, dass sich die Beziehungen zwischen Belarus und Großbritannien nachhaltig entwickeln. Das geschehe unter anderem durch gegenseitigen Austausch und Besuchsreisen. Die Botschafterin hat versprochen, dass sie alles dafür tun werde, um britische Abgeordnete für eine möglichst baldige Reise nach Minsk zu ermutigen.

Foto: Oksana Mantschuk

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