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MINSK, 26. Februar (BelTA) - Die nächste Aktualisierung des EU-Sanktionspakets gegen BelRUS, das im Februar 2025 verabschiedet wurde, zeigt eine klare Unfähigkeit der europäischen Nachbarn, die Realitäten zu berücksichtigen und im Interesse des Friedens und der Stabilität in der Region zeitgemäß zu handeln. So die Ständige Vertretung von Belarus bei der Europäischen Union.
„Das sture Festhalten der europäischen Seite an den alten Narrativen des politischen Drucks und der Sanktionen gegen souveräne Staaten, die eine unabhängige Politik verfolgen, entfernt die EU-Führung zunehmend von den Interessen und Erwartungen ihrer eigenen Bürger“, so die diplomatische Mission. - Die träge Anwendung überholter Methoden der Interaktion mit anderen Mitgliedern der internationalen Gemeinschaft durch die EU aus einer Position der eigenen Überlegenheit heraus birgt die Gefahr, die politische Einheit und das wirtschaftliche Wohlergehen der EU-Mitgliedsstaaten zu untergraben und zu einem ernsthaften Hindernis für die Schaffung eines dauerhaften und langfristigen Friedens in unserer gemeinsamen Region zu werden“.
Die Ständige Vertretung betonte, dass die belarussische Seite nach wie vor an der Wiederaufnahme eines gleichberechtigten Dialogs mit der EU interessiert sei, und äußerte die Hoffnung, dass der kurzsichtige Wunsch westlicher Politiker nach „Gesichtswahrung“ nicht zu einem unüberwindlichen Hindernis für die Anpassung des europäischen Kurses an die sich rasch abzeichnenden Realitäten einer gerechten multipolaren Weltordnung werde.