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Politik
17 Juni 2022, 19:09

Belarussische Prioritäten in SOZ bleiben unverändert

Foto: mfa.gov.by
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MINSK, 17. Juni (BelTA) – Der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Republik Belarus in Usbekistan Leonid Marinitsch hat an der internationalen Konferenz „Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit: von Zentralasien zu Eurasien“ teilgenommen, die dem 20-jährigen Bestehen der SOZ-Charta gewidmet ist. Das teilte die Belarussische Botschaft in Taschkent mit.

In seiner Rede wies der belarussische Botschafter darauf hin, dass der Präsident der Republik Belarus Alexander Lukaschenko in seiner Ansprache an den Generalsekretär der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit Zhang Ming auf die Bedeutung der Jahrestage historischer Entscheidungen der Organisation hingewiesen hat. Zu diesen Entscheidungen gehören die Annahme der SOZ-Charta vor 20 Jahren und die Verabschiedung des Vertrags über langfristige gute Nachbarschaft, Freundschaft und Zusammenarbeit vor 15 Jahren. Alexander Lukaschenko sagte auch, dass die Länder der SOZ-Familie dank ihrem „Shanghaier Geist“ Hindernisse auf dem Weg zu gemeinsamem Wohlstand und Fortschritt erfolgreich überwinden.

Angesichts einer unverantwortlichen und konfrontativen Politik der westlichen Länder und ihrer politisch-militärischen und wirtschaftlichen Strukturen spielt die SOZ eine wichtige Rolle bei der Minimierung von Bedrohungen, Gewährleistung von Sicherheit und Stärkung der Zusammenarbeit in der gesamten Region, so Leonid Marinitsch.

Der belarussische Diplomat betonte, dass die Prioritäten der Republik Belarus in der SOZ unverändert sind, nämlich konstruktive Interaktion mit den Partnern bei der Verbesserung der regionalen Sicherheit, wirtschaftliche Interaktion und Vertiefung humanitärer Beziehungen. Er sagte auch, dass sich Belarus, das derzeit Beobachter in der SOZ ist, aktiv an allen Mechanismen und Projekten der SOZ beteiligen will und bereit ist, tatsächlich einen Beitrag zum Wohl aller Staaten und Völker der Shanghaier Familie zu leisten, um die Organisation zu stärken und ihre Prosperität zu sichern.

An der Konferenz nahmen die nationalen Koordinatoren der Mitgliedsländer der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit, Vertreter des Sekretariats und des Exekutivausschusses der Regionalen Antiterrorstruktur der SOZ, führende Experten der Think Tanks der zentralasiatischen Länder, Russlands, Chinas, Indiens, Pakistans und Irans, Vertreter der in Taschkent akkreditierten diplomatischen Vertretungen ausländischer Staaten sowie der Ministerien und Behörden Usbekistans teil.

Die Konferenz ermöglichte einen offenen und konstruktiven Meinungsaustausch über politische, wirtschaftliche und humanitäre Zusammenarbeit, Terrorismusbekämpfung und andere Themen im Rahmen der SOZ. Die Konferenz wurde vom Internationalen Institut für Zentralasien (IICA) in Zusammenarbeit mit dem usbekischen Außenministerium organisiert.

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