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08 September 2020, 16:25

Chefredakteur des Rundfunks „Goworit Moskwa“ spricht über die Ereignisse in Belarus

Roman Babajan
Roman Babajan

MINSK, 8. September (BelTA) – Jemand will immer beliebige Proteste niederzwingen. Es gibt unbedingt interessierte Personen. Diesen Standpunkt äußerte der Chefredakteur des Rundfunks „Goworit Moskwa“ (dt. Es spricht Moskau) Roman Babajan.

„Es ist kein Geheimnis, dass wir Belarus und Belarussen gegenüber wie zu nahen Menschen stehen. Wir sind über die Ereignisse in Belarus beunruhigt. Wir verfolgen aufmerksam die Entwicklung und wollen nicht, dass ukrainisches Szenario in Belarus wiederholt wird“, sagte Roman Babajan.

Der Leiter des Rundfunks bemerkte, dass die Proteste hauptsächlich sonntags fortgesetzt werden und ihr massenhafter Charakter nachlässt. „Dabei beobachten wir einen stabilen Alltag und es freut uns. Es gibt keine naiven Menschen. Wir verstehen, dass jemand immer beliebige Proteste niederzwingen will und sich immer Menschen finden, die daran interessiert sind“, erklärte er.

Roman Babajan zufolge wurden ähnliche Ereignisse noch in Jugoslawien am Ende der 1990er Jahre beobachtet. Diese Technologien waren damals für Journalisten und Gesellschaft unbekannt. Er zog Vergleiche zwischen der Lage in Jugoslawien, der Ukraine, jüngsten Ereignissen in Georgien und in Belarus. Sie weisen Gemeinsamkeiten auf, unterscheiden sich nur durch die Farbe von Luftballons, Bändern. Das sei dieselbe Technologie, die sehr viele Menschen immer einsetzen wollen, so der Chefredakteur von „Goworit Moskwa“.

Dem belarussischen Präsidenten zufolge will man eben durch Belarus gegen Russland vorgehen. „Ich stimme seiner Meinung absolut zu“, fügte Roman Babajan hinzu.

Wie bereits mitgeteilt wurde, gab der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko am 8. September Interview für russische Massenmedien. Die Veranstaltung fand im Unabhängigkeitspalast statt. Der belarussische Staatschef wurde von der Chefredakteurin des internationalen Fernsehsenders Russia Today Margarita Simonjan, Berichterstatter des „Ersten Fernsehsenders“ Anton Wernizki, Moderator des Fernsehprogramms „Westi“ (dt. Nachrichten) bei „Rossija 1“ Jewgeni Roshkow, Chefredakteur des Rundfunks „Goworit Moskwa“ (dt. Es spricht Moskau) Roman Babajan interviewt.

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