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30 Dezember 2021, 14:59

Czeczkos Bekenntnis bestätigen Misshandlung von Flüchtlingen in Polen

MOSKAU, 30. Dezember (BelTA) – Das Bekenntnis des polnischen Soldaten Emil Czeczko, der in Hoffnung auf Asyl nach Belarus übergelaufen war, ist eine Bestätigung dessen, dass die polnischen Sicherheitskräfte gegen die Flüchtlinge gewaltsam vorgegangen sind. Das sagte Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Marija Sacharowa auf einem Pressebriefing.

„Die Fälle von Misshandlung der Migranten durch polnische Grenzer und Militärs wurden sowohl von der UNO und dem Europarat als auch von Frontex dokumentiert“, stellte Sacharowa fest. „Das ist für uns keine sensationelle Nachricht. Neu sind dabei nur die einzelnen Details und die Tatsache, dass über diese Einzelheiten eine konkrete Person berichtet hat. Eine Insider-Information eben.“

„Was Polen heute tut, ist absoluter Wahnsinn“, sagte die offizielle Sprecherin des Außenministeriums. Natürlich solle das Bekenntnis von Emil Czeczko in einem internationalen Ermittlungsverfahren behandelt werden. Russland sei bereit, diese Ermittlungen zu unterstützen. „Im Rahmen jener Verpflichtungen, die Russland als Verbündeter der Republik Belarus auf außenpolitischer Arena übernommen hat“, fügte sie hinzu.

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