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14 Oktober 2021, 18:04

EAWU hat 6 Maßnahmen gegen Sanktionen parat

Igor Petrischenko
Igor Petrischenko

MINSK, 14. Oktober (BelTA) – Die Eurasische Wirtschaftsunion hat 6 Maßnahmen als Antwort auf westliche Sanktionen entwickelt. Das sagte Vizepremier Igor Petrischenko vor Journalisten im Anschluss an die Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates, die im Format einer Videokonferenz abgehalten wurde.

„Das sind konkrete Ansätze, die wir verwenden können, wenn wir diesen Mechanismus in Gang setzen“, sagte er.

Igor Petrischenko erinnerte daran, dass der belarussische Präsident noch in der letzten Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates einen entsprechenden Beschluss initiiert hat. Nach mehreren Gesprächen und Konsultationen in unterschiedlichen EAWU-Gremien wurde ein Konsens gefunden – die EAWU-Staatschefs haben sich auf 6 Maßnahmen geeinigt, die formalisiert und unterzeichnet wurden“, erzählte Vizepremier.

Das Prinzip ist wie folgt: Stellt ein EAWU-Staat eine Anfrage an den Obersten Eurasischen Wirtschaftsrat, soll sie analysiert werden. Anschließend trifft der Rat die Entscheidung darüber, ob der 6-Maßnahmen-Mechanismus in gang gesetzt werden soll. „Gemeint sind Konsultationen und Bewertung des Schadens, den das unter den Wirtschaftssanktionen leidende Land zu tragen hat. Geprüft wird der multiplikative Effekt der Sanktionen für die gesamte Eurasische Wirtschaftsunion; es werden entsprechende Verhandlungen mit Drittländern geführt. Vorgesehen sind auch andere Schritte. Es ist sehr wichtig, dass wir wirklich gemeinsam und als eine Integrationsvereinigung auf den ungerechtfertigten wirtschaftlichen Druck anderer Länder reagieren werden“, sagte Igor Petrischenko.

Bei diesen Maßnahmen handelt es sich nicht nur um irgendwelche moralische Unterstützung, sondern um konkrete Kooperation. Es ist nicht auszuschließen, dass die Ansätze und Anti-Sanktionsmaßnahmen in Zukunft verbessert werden.

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