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Politik
10 November 2022, 09:23

„Es ist ihnen nichts heiliges geblieben.“ Außenministerium von Belarus reagiert auf Aufrufe, Fußballweltmeisterschaft in Katar zu boykottieren

MINSK, 09. November (BelTA) - Das belarussische Außenministerium reagierte auf die Aufrufe einiger westlicher Aktivisten und Politiker zum Boykott der in wenigen Wochen beginnenden Fußballweltmeisterschaft in Katar. Der Pressesprecher des Außenministeriums, Anatoli Glas, gab in diesem Zusammenhang einen Kommentar ab und sagte, ob die belarussische Seite mit Empfehlungen für Fans rechnen müsse.

Der Sprecher des Außenministeriums hat hingewiesen, Katar sei das erste arabische Land, das das Recht auf die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft erhalten habe: "Um dieses Vertrauen zu rechtfertigen und ein echtes Sportfest zu organisieren, hat das Land viel Arbeit geleistet, Stadien gebaut und rekonstruiert, Hotels gebaut, die Verkehrsinfrastruktur modernisiert und so weiter. Als Land, das wiederholt große internationale Meisterschaften ausgerichtet hat, wissen wir sehr wohl, welche Anstrengungen, auch finanzieller, organisatorischer und personeller Art, dies erfordert.

Anatoli Glas betonte, dass sich Belarus die wahren Gründe für all die unfaire Kritik, die einige europäische Politiker und Aktivisten buchstäblich über die Staatsführung von Katar ausgeschüttet hätten, bewusst sei, weil es so was mehrere Male erlebt habe. "Das ist die Doppelmoral der so genannten zivilisierten westlichen Welt, in der ein Sportevent schamlos dazu benutzt wird, ein anderes Land zu seinen eigenen egoistischen Zwecke zu schikanieren. Leider ist der Sport für bestimmte zynische Funktionäre im Westen seit langem ein Mittel zur Befriedigung ihrer politischen Ambitionen und Ziele. Die grundlose Suspendierung der Paralympioniker zeigt, dass es ihnen nichts Heiliges geblieben ist. Hätten sie überhaupt ein Recht, zu kritisieren?" so der Pressesprecher des Außenministeriums.

Er wies darauf hin, dass die belarussische Seite den Erklärungen der katarischen Staatsführung vertraut, die alles auf verständliche Art und Weise erläutere. "Wir respektieren auch das Recht eines jeden Staates auf seine eigene Entwicklung, Kultur und Identität. Wir wünschen unseren katarischen Freunden eine erfolgreiche Meisterschaft und unseren Fußballfans, dass sie die schönen Spiele der Mannschaften genießen würden und in die Atmosphäre des Sportfestes und der Einheit eintauchen könnten", fasste Anatoli Glas zusammen.

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