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Politik
18 Dezember 2020, 17:56

Es ist wichtig, die wirtschaftlichen Interessen der GUS außerhalb der Gemeinschaft zu fördern

Gurbanguly Berdimuhamedow. Archivfoto
Gurbanguly Berdimuhamedow. Archivfoto

MINSK, 18. Dezember (BelTA) – Es ist wichtig, die wirtschaftlichen Interessen der GUS außerhalb der Gemeinschaft zu fördern. Das erklärte der turkmenische Präsident, Gurbanguly Berdimuhamedow, in der Online-Sitzung des Rats der GUS-Staatschefs, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Das Staatsoberhaupt Turkmenistans schlug eine Initiative zur aktiveren Nutzung der Möglichkeiten der kaspischen Region in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der GUS-Staaten vor. „Die Territorien der GUS-Länder können zu den Hauptrouten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf dem Kontinent werden, d.h. im weitesten Sinne zu den Verbindungsgliedern auf der Linie Europa-Asien. Und in diesem Zusammenhang möchte ich betonen, wie wichtig es ist, die wirtschaftlichen Interessen der GUS über die geographischen Grenzen der Gemeinschaft hinaus zu fördern, d.h. die Nachbarländer und -regionen in unsere gemeinsamen Projekte einzubeziehen. Dies betrifft in erster Linie die Verkehrs- und Transitinfrastruktur, die Optimierung und den Ausbau der Energieversorgung sowie die Verlegung neuer Kommunikations- und Fernmeldeleitungen. Wir sehen in dieser Hinsicht große Chancen in der kaspischen Region, d.h. die Schaffung eines modernen Systems der kombinierten Logistik unter Beteiligung von Staaten, die keinen direkten Zugang zum Weltmeer haben“, sagte er.

Gurbanguly Berdimuhamedow ist überzeugt, dass die GUS ein großes Potential in der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung sowie in der humanitären und kulturellen Zusammenarbeit hat. „Die Gemeinschaft beweist ihre Lebensfähigkeit, ihre Fähigkeit, mit Herausforderungen und Bedrohungen verantwortungsvoll umzugehen, ihre Relevanz als wichtiges Instrument des zwischenstaatlichen Dialogs“, betonte er.

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