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Politik
18 April 2022, 14:07

Experte: Russland und Belarus werden weiterhin Schulter an Schulter zusammenarbeiten

MINSK, 18. April (BelTA) – Russland und Belarus werden zusammen schreiten, Schulter an Schulter. Das erklärte die stellvertretende Direktorin des Instituts für Strategische Studien und Prognosen der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus Wiktoria Fedossowa in einem Interview bei „Belarus 1“.

„Belarus und Russland sind Brudervölker, sie unterstützen einander. Die aktuelle Situation in der Welt bestätigt dies. Trotz Sanktionen und des westlichen Drucks werden Belarus und Russland als Unionsstaat überleben, wenn sie zusammenhalten“, sagte Wiktoria Fedossowa. „Der Unionsstaat hat im Vorjahr mit der Verabschiedung von 28 umfassenden branchenübergreifenden Programmen einen starken Impuls bekommen. Eines der Programme ist die gemeinsame Militärdoktrin, in der es heißt, dass Russland und Belarus Schulter an Schulter weiter schreiten werden. Der belarussische Präsident weist heute auf die gemeinsame Geschichte hin und auf jene Fakten, die unsere gemeinsame Sicht der modernen Prozesse und eine nüchterne Bewertung der heutigen Ereignisse beeinflusst haben. Diese Fakten will der heutige Westen anders, zu seinem Vorteil darstellen.“

Russland und Belarus stehen heute unter einem enormen Druck. „Hier müssen wir natürlich zusammenhalten“, sagte sie. „Die Vereinigten Staaten sind so beschaffen, dass sie auch weiterhin ein Ziel anstreben werden, nämlich die wirtschaftliche Zerstörung anderer Regionen. Das heutige Europa erlebt eine wachsende Verbraucher-, Lebensmittel- und Energiekrise. Die USA versuchen, ihr Geld, ihre ungenutzte Liquidität und ihre Produkte zu schützen und gleichzeitig ihre eigenen Produzenten zu unterstützen. Aber die Verflechtungen in der Weltwirtschaft sind enorm. Das hat der Westen nicht berücksichtigt. Die Folgen ihrer Politik haben sie selbst zu spüren bekommen.“

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