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24 Februar 2026, 20:32

„Farce statt Arbeit“: Belarus beharrt auf Veränderungen im UN-Menschenrechtsrat 

MINSK, 24. Februar (BelTA) - Die Arbeit des UN-Menschenrechtsrats verwandelt sich immer mehr in Farce. Das sagte der stellvertretende Außenminister von Belarus, Igor Sekreta, in Genf auf der 61. Tagung des UN-Menschenrechtsrates.

Der belarussische Diplomat erinnerte daran, dass das Jahr 2026 für das internationale Menschenrechtssystem bedeutend ist. Vor 60 Jahren wurde zwei Pakte geschlossen - über bürgerliche und politische sowie wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Sie bildeten die Grundlage der Internationalen Menschenrechtscharta. Gleichzeitig wird der UN-Menschenrechtsrat 20 Jahre alt – er löste die Menschenrechtskommission ab. 
„Belarus war gegen solche radikalen Veränderungen und bot an, die Kommission zu "reparieren". Und es hatte Recht. Aber wie man sagt: Kaputt machen ist leichter als bauen. Es sind gute Anlässen, um die Fortschritte auf dem Gebiet der Menschenrechte zu bewerten.

Leider gibt es nichts zu rühmen. Das Paradox ist, dass es alle Mechanismen gibt, um zu arbeiten, aber das Ergebnis fehlt. Die heutigen Reden beweisen, dass die Arbeit des UN-Menschenrechtsrats immer mehr zum Scheitern verurteilt wird und sich in eine Farce verwandelt hat“, sagte Igor Sekreta.

Er wies darauf hin, dass die meisten Staaten zunehmend Ansprüche an den Rat geltend machen. Zufrieden mit dem Rat sind nur diejenigen, die über seine Mechanismen ihre Auffassung von Demokratie durchzusetzen versuchen, in Wahrheit aber nur Chaos und verfassungswidrige Zustände in anderen souveränen Staaten verursachen.
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