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Politik
03 September 2020, 15:51

Golowtschenko an Mischustin: Ihr Besuch zeugt von richtigen Bruderbeziehungen

MINSK, 3. September (BelTA) – Der Besuch der russischen Regierungsdelegation in Belarus zeugt von richtigen Bruderbeziehungen. Das erklärte heute der belarussische Premier Roman Golowtschenko beim Treffen der belarussischen und russischen Regierungsdelegation.

„Wir vermuten, dass ihr Besuch von richtigen Bruderbeziehungen zwischen unseren Staaten in diesen schwierigen Zeiten zeugt, wenn auf Belarus von außen bestimmter Druck von den Kräften ausgeübt wird, die den Staat angreifen, Buntrevolution durchführen sowie eine Wand zwischen Belarus und Russland errichten wollen“, sagte der belarussische Premier.

Ihm zufolge sind bestimmte Mächte beim politischen Blitzkrieg gescheitert und wollen die Wirtschaft des Landes ins Wanken bringen. „Wir sind aber gewöhnt, uns äußeren Herausforderungen zur Wehr zu setzen. Insbesondere spüren wir die Unterstützung unseres Verbündeten – der Russischen Föderation, die auch unser wichtigster Handelspartner mit dem Anteil von 48% nach Ergebnissen der Monate Januar/Juli laufenden Jahres ist“, bemerkte Roman Golowtschenko.

Der belarussische Premier machte darauf aufmerksam, dass Russland die meisten Investitionen in die belarussische Wirtschaft tätigt. „Nur im ersten Halbjahr beliefen sich die russischen Investitionen auf nahezu $2 Mrd.“, sagte er.

„Heutzutage ist es eine schwierige Zeit nicht nur für Belarus, sondern auch für Russland. Das hängt mit dem andauernden negativen Effekt durch die Corona-Pandemie, Krise in der Weltwirtschaft, Sanktionen zusammen. Diese Probleme erfordern genaue und klare Beschlüsse auf der Regierungsebene. Danach könnten sich Ministerien und Behörden sowie Wirtschaftsbeteiligte richten“, erklärte der belarussische Premier.

Roman Golowtschenko schlug vor, ein breites Spektrum von Fragen der bilateralen Agenda zu diskutieren. "Hoffentlich besprechen wir alle vorhandenen Probleme konstruktiv. Ich schlage vor, erzielte Vereinbarungen in der ordentlichen Sitzung des Ministerrates des Unionsstaates zu verankern und über weitere Entwicklung der Integration zu beraten", resümierte der Premier.

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