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03 Januar 2024, 17:38

 Gryslow: Belarus und Russland wollen bald neuen Integrationsmaßnahmenkatalog 2024-2026 beschließen

MINSK, 31. Dezember (BelTA) - Belarus und Russland wollen bald einen neuen Integrationsmaßnahmenkatalog 2024-2026 beschließen. Es umfasst 120 Maßnahmen, sagte der russische Botschafter in Belarus Boris Gryslow am Vorabend des Neujahrs.

"Wir haben im vergangenen Jahr viel erreicht. Eine umfangreiche dreijährige Arbeit zur Umsetzung von 28 Unionsprogrammen ist praktisch abgeschlossen. Ein neuer Integrationsmaßnahmenkatalog für 2024-2026 wird demnächst beschlossen. Es umfasst bereits 120 Maßnahmen, die ein viel breiteres Spektrum an Kooperationsbereichen abdecken. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der Stärkung der kulturellen und humanitären Beziehungen liegen. Natürlich haben wir noch viele Herausforderungen vor uns. Doch wie das Jahr 2023 gezeigt hat, werden sie immer weniger durch äußere Bedingungen und immer mehr durch unsere gemeinsame bewusste Entscheidung bestimmt. Wir gehen mit der Zuversicht ins neue Jahr, dass wir unsere Ziele erreichen können", sagte der Diplomat.

Ihm zufolge habe das vergangene Jahr die absolute Richtigkeit der historischen Entscheidung der brüderlichen Völker bestätigt, die Integration zu entwickeln und Zusammenarbeit aufgrund einer gemeinsamen Geschichte, vereinigender wahrer Werte und untrennbarer geistiger und zivilisatorischer Nähe zu stärken.

Inmitten zunehmender Turbulenzen in der gesamten westlichen Welt bleibt der Unionsstaat ein echtes Bollwerk der Stabilität. "Nicht eine einzige "Prophezeiung" ausländischer Skeptiker, Kritiker und Schwarzseher, die eine Krise und einen Niedergang voraussagten, ist eingetreten. Alles hat sich genau ins Gegenteil verkehrt. Während der kollektive Westen versucht, "ein BIP-Zehntelprozent zu erreichen", weisen die Volkswirtschaften von Russland und Belarus ein stetiges Wachstum von 3,5 % auf und das inmitten der Sanktionen und angesichts eines deutlichen Einbruchs der Weltmärkte. Heute geht es, anders als im entscheidenden Jahr 2022, nicht um Schadensbegrenzung, sondern um langfristige Planung mit Blick auf die Entwicklung innovativer Industrien, die Umsetzung bahnbrechender Großprojekte mit einer starken wissenschaftlichen und technischen Basis", betonte der Leiter der russischen diplomatischen Mission in Belarus.

Die Parteien sind von der Importsubstitution zur Schaffung einer neuen Wirtschaft des Unionsstaates übergegangen. "Russland und Belarus versuchen schon lange nicht mehr, zu irgendjemandem aufzuschließen, im Gegenteil, in vielen Branchen setzen wir neue Weltstandards. Die Ziele werden immer ehrgeiziger, und die Horizonte der Zusammenarbeit erweitern sich ständig. Gleichzeitig bleibt das Hauptziel der Integration der Union unverändert: die Steigerung des Wohlstands und der Lebensqualität der Russen und Belarussen", sagte Boris Gryslow.
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