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18 Januar 2022, 12:23

Gryslow: Russland lässt Verlegung von NATO-Truppen zu Grenzen an Belarus nicht außer Acht

Boris Gryslow. Foto von TASS
Boris Gryslow. Foto von TASS

MINSK, 18. Januar (BelTA) - Russland wird die Aufstockung von NATO-Truppen in der Nähe der belarussischen Grenzen nicht außer Acht lassen. Das sagte Boris Gryslow, russischer Botschafter in Belarus, bei einem Interview für TASS.

"Wir verfolgen genau, was geschieht, einschließlich der Aktionen bestimmter benachbarter EU- und NATO-Mitgliedstaaten. Die Grenzen der Republik Belarus sind die westlichen Grenzen des Unionsstaates. Deshalb sind wir natürlich an einer Normalisierung der Lage interessiert", sagte der neue Botschafter.

In Bezug auf die Flüchtlinge, die sich derzeit an der belarussisch-polnischen Grenze aufhalten, sagte Boris Gryslow, dass Belarus sein Bestes tut, um diesen Menschen zu helfen. "Im Vergleich zu den westlichen Ländern, die sich weigerten, den Menschen in einer schwierigen Situation zu helfen, haben die belarussischen Behörden äußerst human gehandelt", betonte er.

"Wir können die sich fortsetzende Aufstockung der Streitkräfte und Mittel der NATO vor unseren Grenzen verfolgen. Während der oben erwähnten Migrationskrise wurden zusätzliche Kräfte, einschließlich schwerer Waffen, von Polen an die belarussische Grenze verlegt. Das bleibt natürlich nicht außer Acht gelassen", sagte der Botschafter.

Boris Gryslow stellte fest, dass die neue gemeinsame Militärübung in der Republik Belarus im Februar 2022 unter dem Titel "Entschlossene Union 2022" beginnen wird. "Natürlich wird die westliche Propaganda bei jeder Nachricht über eine unserer Übungen aktiver, und es gibt alle möglichen Fälschungen über verschiedene Pseudo-Bedrohungen. Das ist schon oft vorgekommen, aber die Urheber dieser Fälschungen wurden immer blamiert: Das russische und belarussische Militär demonstrierten ihre Fertigkeiten klar und kohärent, führten ihre Übungen perfekt durch und kehrten dann zu ihren ständigen Standorten zurück“, so Boris Gryslow.

Der neue russische Botschafter in Belarus teilte auch mit, dass er die Fortführung der multidimensionalen Integration im Rahmen des Unionsstaates als seine oberste Priorität in diesem Amt betrachte.

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