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18 Februar 2020, 13:02

Huterer: Gebiet Minsk als Investitionsplattform für deutsche Betriebe interessant

Manfred Huterer. Archivfoto
Manfred Huterer. Archivfoto

MINSK, 18. Februar (BelTA) - Das Gebiet Minsk ist als Investitionsplattform für deutsche Betriebe interessant. Diese Meinung sprach der deutsche Botschafter in Belarus, Manfred Huterer, beim Treffen mit dem Vorsitzenden des Exekutivkomitees des Gebiets Minsk Alexander Turtschin aus.

„Das Gebiet Minsk ist als Investitionsplattform für deutsche Betriebe interessant. Positiv ist dabei, dass die Berufsethik und die Weltanschauung der Belarussen und Deutschen Gemeinsamkeiten aufweisen. Wichtig ist auch, dass unsere Interessen übereinstimmen“, sagte Manfred Huterer.

Alexander Turtschin hob die Bedeutung von Deutschland als Partner des Gebiets Minsk hervor und bekundete das Interesse an der Aufnahme von partnerschaftlichen Beziehungen mit einem der Bundesländer. „Unter den Weltstaaten nimmt Deutschland ohne Berücksichtigung der Lieferungen des Belarussischen Kaliunternehmens den vierten Platz nach dem Warenumsatz mit dem Gebiet Minsk und den dritten Platz nach Litauen und Polen nach Exporten von Waren in die EU-Staaten ein. Wir vermuten, dass die belarussische Region dank partnerschaftlichen Beziehungen auf der Wirtschaftskarte Europas zu sehen ist. Es erweitert die Zusammenarbeit nicht nur in Handel und Wirtschaft, sondern auch in Sozialbranche, vergrößert die Anzahl von Besuchen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen“, sagte Vorsitzender des Exekutivkomitees des Gebiets Minsk.

Der Gouverneur schlug außerdem vor, die Zusammenarbeit der Region mit dem Deutschen Mittelstands-Bund aufzunehmen. Ihm zufolge wird dadurch das Investitionsklima im Gebiet Minsk verbessert, Kontakte zwischen Betrieben und Organisationen der Region und Deutschland gefördert. Das Gebiet ist auch an der Umsetzung von gemeinsamen angewandten wissenschaftlich-technischen und sozialen Projekten, Austausch von Informationen über Staatsunterstützung der Investitionstätigkeit interessiert.

„Es ist sinnvoll, Zonen mit besonderer Ordnung zu entwickeln: FWZ „Minsk“, Chinesisch-belarussischer Industriepark „Great Stone“. Wir können Agrarerfahrungen übernehmen. Im Kreis Mjadel wollen wir zum Beispiel organische Produkte herstellen. Man kann diese nach Deutschland exportieren. Der Schwerpunkt kann auch auf Pharmabranche, Bildung und Kultur gelegt werden“, fügte Alexander Turtschin hinzu.

„Ich werde mich um die Pflegung und Stärkung der Kontakte zwischen Betrieben beider Staaten bemühen. Wir müssen die belarussisch-deutschen Kontakte bewahren und vertiefen“, resümierte Manfred Huterer.

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