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05 Dezember 2022, 10:51

Iranischer Botschafter: Befreundete Länder können zusammen den USA und dem Westen entgegenstehen

MINSK, 05. Dezember (BelTA) - Befreundete Länder können gemeinsam den Vereinigten Staaten und dem Westen entgegenstehen, sagte Said Jari, der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Islamischen Republik Iran in der Republik Belarus, in einer Sendung des Fernsehsenders „ONT“.

Der Iran unterliegt seit über 40 Jahren den Sanktionen des Westens. Wie auch immer, die Wirtschaft des Landes hat durchgehalten. Der Botschafter glaubt, dass wir alles haben, um dem kollektiven Westen entgegenzustehen. "Wir haben bereits die Eurasische Wirtschaftsunion und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit. Der SOZ-Beitritt des Irans ist ein Bestandteil unserer multilateralen Politik. Die SOZ ist ein sehr wichtiger wirtschaftlicher, politischer und sicherheitspolitischer Akteur in unserer Region. Solche Länder wie China, Indien, Russland, der Iran und Pakistan können dem kollektiven Westen in alle Richtungen entgegentreten. Wir wissen, dass Belarus das Beitrittsverfahren für diese Organisation eingeleitet hat. Und wir unterstützen das auf jeden Fall", sagte er.

Befreundete Länder sollten diese Gelegenheiten nutzen, um den Vereinigten Staaten und dem Westen entgegenzutreten, betonte Said Jari.

"Die Politik der Demokraten und Republikaner in den USA war schon immer dieselbe. Es ist eine Politik der Eindämmung und des Umsturzes unseres Regimes. Wir sehen, wie sich Washington kurzerhand in die inneren Angelegenheiten unseres Landes einmischt. Durch die Unterstützung der Demonstranten wollen sie ihr Ziel erreichen. Aber sie liegen völlig falsch. Genau das Gleiche passierte euch 2020 nach den Präsidentschaftswahlen", fügte er hinzu. „Mit ihren Handlungen unterstützen sie die Terroristen. Und wir können die Spuren von Gruppen sehen, die ganz offen mit westlichen Ländern verbunden sind. Der französische Präsident hat sich kürzlich mit der iranischen Opposition getroffen. Auch die Amerikaner unterstützen die Unruhen ohne Umschweife. Und hier möchte ich darauf hinweisen, dass es eine sehr wichtige Grenze zwischen einem friedlichen Protest und einem offenen Rowdytum oder gar Chaos gibt. Und kein Land weltweit wird zulassen, dass diese Grenze, nach der der Verfall eines Staates beginnt, überschritten wird."

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