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Politik
27 Januar 2020, 18:55

Kazana-Wisniowiecki: UNO tritt für mehr Toleranz und Respekt in der Gesellschaft ein

MINSK, 27. Januar (BelTA) – Die Vereinten Nationen setzen sich für mehr Toleranz und Respekt in der Gesellschaft ein, sagte die ständige Koordinatorin der UNO in Belarus Joanna Kazana-Wisniowiecki heute in Minsk auf dem Forum anlässlich des Internationalen Tag des Gedenkens an die Holocaust-Opfer.

Joanna Kazana-Wisniowiecki betonte, man dürfe die Lehren aus der Geschichte nicht vergessen. Sie wies darauf hin, dass der Antisemitismus zu einer steigenden Tendenz werde, und rief zur Zusammenarbeit auf internationaler Ebene für die Erhaltung des Friedens auf.

Der Vorstandsvorsitzende des Internationalen Bildungs- und Begegnungszentrums Johannes Rau Minsk (IBB), Wiktor Balakirew, stellte seinerseits fest, dass der 27. Januar der Tag des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz ist.

„Dieses Datum erinnert an die Schrecken des Krieges und daran, dass so etwas nie wieder vorkommen darf“, sagte er.

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde von der UNO-Generalversammlung am 27. Januar festgelegt, weil an diesem Tag im Jahr 1945 die das NS-Konzentrationslager Auschwitz und seine Häftlinge befreit wurden. Die Zahl der im KZ Auschwitz ermordeten Juden und Vertreter anderer Nationalitäten wird auf rund 6 Millionen eingeschätzt.

An der Veranstaltung, die im Internationalen Bildungs- und Begegnungszentrum Johannes Rau Minsk stattfand, nahmen Vertreter des belarussischen Außenministeriums, der Union belarussischer Judengemeinden und Vereinigungen sowie die Botschafter Österreichs, Deutschlands, Polens, der Ukraine und Israels, Leitung der EU-Mission in Belarus teil. Die Gäste des Forums waren auch ehemalige Ghetto-Häftlinge. Zu den Organisatoren gehörten die Internationale Öffentliche Vereinigung „Verständigung“, IBB Johannes Rau Minsk, die Jüdische religiöse Vereinigung von Belarus, die religiöse Vereinigung der progressiven jüdischen Gemeinden, die Union der belarussischen Judengemeinden und Vereinigungen, die Historische Werkstatt Leonid Lewin, das Museum für Geschichte und Kultur der belarussischen Juden.

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