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Politik
09 Juni 2021, 13:29

Kooperation mit Asien ist und bleibt eine der Prioritäten der Außenpolitik

MOSKAU, 9. Juni (BelTA) – Die Zusammenarbeit mit den Ländern des asiatisch-pazifischen Raums ist und bleibt eine der außenpolitischen Prioritäten der Republik Belarus. Das sagte der stellvertretende Außenminister Nikolai Borissewitsch heute beim Belarussisch-Asiatischen Forum, das im Geschäfts- und Kulturkomplex der Belarussischen Botschaft in Russland stattfindet.

Die Zusammenarbeit mit den Ländern Asiens sei praxisorientiert und verspreche allen Partnerstaaten gegenseitigen Nutzen. Belarus habe Interesse an einer ausgewogenen Zusammenarbeit mit verschiedenen Regionen der Welt. „Mit diesem Forum setzen wir die systematische und konsequente Arbeit am asiatischen Vektor fort, den wir für sehr wichtig und interessant halten“, sagte Borissewitsch.

Zum Forum hat das Außenministerium viele Botschafter der asiatischen Staaten eingeladen, die in Moskau und Minsk akkreditiert sind. Ihre Teilnahme haben alle Botschafter zugesagt. Nikolai Borissewitsch bemerkte, dass die belarussische Seite eng mit den asiatischen Ländern zusammenarbeitet, die ihre Botschaften in Minsk betreiben.

Vor etwas mehr als einer Woche fand in Minsk eine ähnliche Veranstaltung statt - das zweite belarussisch-afrikanische Wirtschaftsforum. Laut dem stellvertretenden Minister war das Treffen mit den afrikanischen Partnern erfolgreich und zeitgemäß. „Wir konnten zusätzliche Informationen erhalten, was die weitere Entwicklung und Stärkung der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen betrifft. In erster Linie in Wirtschaft und Handel“, sagte der stellvertretende Minister.

Was die weiteren Beziehungen mit Asien betrifft, erinnerte der Diplomat daran, dass Belarus bereits mit Volksrepublik China strategische Partnerschaft pflegt, mit Pakistan, Indien und Vietnam einen konstruktiven Dialog unterhält. Gleichzeitig schenkt Belarus viel Aufmerksamkeit der Zusammenarbeit mit den Botschaften, die nur in Moskau akkreditiert sind. „Unser Ansatz ist ganz einfach: Je mehr Zusammenarbeit und je stärker der Dialog, desto besser für uns alle. Und das haben wir an vielen Beispielen und in vielen Situationen unter Beweis gestellt.“

Die bilaterale Agenda sei von politischen Problemen nicht überschattet, was eine gute Basis schaffe für Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit als Hauptrichtung der bilateralen Interaktion.

Der stellvertretende Minister wies darauf hin, dass die Volkswirtschaften von Belarus und Asien sich gegenseitig ergänzen: belarussische Waren werden in Asien nachgefragt, ebenso wie die Waren aus dieser Region in Belarus gefragt sind. „Wir haben wiederholt durch konkrete Aktionen bewiesen, dass Belarus ein zuverlässiger Partner ist, und wir werden das auch in Zukunft tun“, sagte der Diplomat.

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