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Politik
01 April 2022, 15:36

Kotschanowa: Belarus wird sich schmutzige und unfaire Politik des Westens nicht gefallen lassen

MINSK, 1. April (BelTA) – Belarus wird sich die schmutzige und ungerechte Politik des Westens nicht gefallen lassen. Diese Meinung äußerte die Vorsitzende des Rates der Republik Natalja Kotschanowa vor Journalisten. So kommentierte sie die Nichteinladung belarussischer Vertreter zu den Gedenkfeiern anlässlich des 77. Jahrestages der Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Der Rat der Republik hat heute einen entsprechenden Appell an die Mitglieder des Deutschen Bundestages angenommen.

„Der Rat der Republik hält solche Fragen immer unter strengster Kontrolle. Wir haben mehrmals an unsere Kollegen aus dem Europaparlament appelliert und versucht, unsere Position zu vermitteln. Leider wird diese Frage zu sehr politisiert. Das können wir uns natürlich nicht gefallen lassen. Wir haben heute einen weiteren Appell an die europäischen Abgeordneten verabschiedet, in dem wir erklären, dass dies inakzeptabel ist. Das Erinnerung an diese große Tragödie, die sich in unserem Land abgespielt hat, kann uns niemand nehmen. Niemand wird uns das Recht nehmen, diejenigen zu ehren und zu würdigen, die die Freiheit und Unabhängigkeit unseres Landes verteidigt haben und die damals gefallen sind“, sagte die Vorsitzende der Oberkammer.

Natalja Kotschanowa sagte, derartiges Handeln des Westens sei inakzeptabel und müsse verurteilt werden. „Meiner Meinung nach werden heute solche Entscheidungen aus Hilflosigkeit und Schwäche getroffen. Man will damit Belarus beleidigen. Und das ist schlecht. Ich denke, jeder Mensch, der einen guten Willen hat und für Frieden ist, wird das verstehen. Wir hoffen, dass wir gehört werden. Selbst wenn sie es nicht öffentlich billigen können, wird diese Geste normale Menschen an der Richtigkeit solcher Entscheidungen zweifeln lassen“, betonte sie.

„Es ist schon schlimm genug, dass wir heute miterleben müssen, wie die Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges korrigiert werden. Für uns war und ist er der Große Vaterländische Krieg. Jetzt werden alle möglichen Maßnahmen ergriffen, um die Rolle der Sowjetunion zu verunglimpfen und die Rolle der anderen Verbündeten im Krieg hervorzuheben, obwohl jeder weiß, dass die Befreiung Europas von der braunen Pest das Verdienst der UdSSR war. Belarus spielte dabei eine besondere Rolle, denn jeder Dritte war gestorben. Das ist eine traurige Zahl, ein unersetzlicher Verlust“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Rates der Republik für auswärtige Angelegenheiten und nationale Sicherheit Waleri Gaidukewitsch.

Nach Ansicht des Senators verstößt der Westen gegen ethische und menschliche Normen und betreibt eine schmutzige Politik, die dazu dient, die Fakten zu manipulieren, um die Ergebnisse des Krieges umzuschreiben. „Mit Informationen, die intensiv und zielgerichtet die jungen Menschen bearbeitet werden, wird eine Situation geschaffen wie in der Ukraine. Deshalb müssen wir sehr schnell Konsequenzen ziehen, damit so etwas in unserem Land nicht passiert. Wir haben eine klarere staatliche Politik, die von der Bevölkerung unterstützt wird“, fügte er hinzu.

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