MINSK, 21. August (BelTA) – Die Vorsitzende des Rates der Republik Natalja Kotschanowa und Vorsitzender der Repräsentantenkammer Wladimir Andrejtschenko schickten Botschaft an die Parlamentsleiter der Europäischen Union. Die Pressemitteilungen darüber sind auf der Seite der oberen Parlamentskammer zu finden.
In der Botschaft wird hervorgehoben, dass in Belarus am 9. August die Präsidentschaftswahlen stattgefunden haben. Nach den Wahlergebnissen wurde Alexander Lukaschenko zum belarussischen Präsidenten gewählt. Die Wahlen wurden laut Verfassung und belarussischen Gesetzen durchgeführt. Die absolute Mehrheit der Bürger unterstützte den Kurs auf Aufbau eines starken unabhängigen Staates, dessen Prioritäten Mensch, sein Wohlstand und Sicherheit sind.
Die belarussischen Parlamentssprecher unterstrichen, dass es unzulässig ist, dass einige euroatlantische Beamte für das Land wichtige politische Erklärungen machten und Schlussfolgerungen zogen. Einzelne von ihnen grenzen an die Einmischung in innere Angelegenheiten von Belarus, was unzulässig ist und den allgemein anerkannten Prinzipien und Normen des Völkerrechts widerspricht. „Man muss sich objektiv und ohne Emotionen damit auseinandersetzen, was in Belarus vor sich geht“, heißt es aus der Botschaft.
Natalja Kotschanowa und Wladimir Andrejtschenko riefen ihre EU-Amtskollegen dazu auf, bei der Bildung einer objektiven, durchdachten und verantwortungsvollen Position über die Lage in Belarus zu helfen.
