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20 Dezember 2022, 16:58

Lawrow: Gleichgewicht von Interessen ist zukunftsweisender Ansatz im internationalen Leben

MINSK, 19. Dezember (BelTA) - Ein Gleichgewicht der Interessen sei ein vielversprechender Ansatz im internationalen Leben, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow vor den Journalisten.

Seiner Meinung nach ist das wichtigste Ergebnis des Jahres, dass die Lage endlich klar wurde: Was hat man vor; wer ist vertrauenswürdig; wem darf man nicht glauben.

"Die wichtigste Schlussfolgerung daraus ist vielleicht, dass alles für alle fast eindeutig klar geworden ist. Sicherlich für uns, für unsere belarussischen Freunde und Verbündeten, für unsere anderen Gleichgesinnten. Aber die überwältigende Mehrheit der Länder der Welt hat eine Erleuchtung erfahren. Darauf werden wir unsere Außenpolitik in Zukunft gründen und uns ausschließlich auf die Partnerschaft mit den Ländern stützen, die bewiesen haben, dass sie aus vertragsfähigen Menschen bestehen, die ihr Wort halten und nicht versuchen, auf Kosten der Interessen anderer irgendwelche Ergebnisse zu ihren Gunsten zu erzielen", so der Minister.

"Ein Gleichgewicht der Interessen ist unser Motto, es ist die Grundlage unserer außenpolitischen Linie, und nur dieser Ansatz ist im internationalen Leben zukunftsweisend", so Sergej Lawrow.

Russland hat Vereinbarungen mit seinen engsten Verbündeten, insbesondere mit Belarus. "Und heute haben die beiden Präsidenten den unerschütterlichen Kurs zur Stärkung unserer Unabhängigkeit, unserer Souveränität bestätigt: Russland, Belarus, der Unionsstaat. Wir haben einen Plan im Rahmen der EAWU, OVKS, GUS, SOZ, BRICS und unserer Beziehungen zu einer Reihe von Ländern und regionalen Organisationen in Afrika, Asien, ASEAN und Lateinamerika", fügte der Leiter des russischen Außenministeriums hinzu.

Sergej Lawrow ist der Ansicht, dass die überwältigende Mehrheit der Länder die Versuche des Westens, seine Vorherrschaft auf der Weltbühne durch Gewalt, unrechtmäßige Sanktionen, Erpressung und Drohungen durchzusetzen, nicht teilt. "Niemand mag es. Und ich bin überzeugt, dass der historische Prozess sein Urteil bereits gefällt hat. Ja, es wird eine lange Ära des Übergangs zur Multipolarität sein. Der Westen wird starken Widerstand leisten", hat der Minister hingewiesen. Aber alle diesen Versuche seien vergeblich.

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