MINSK, 30. November (BelTA) – Der belarussische Außenminister Maxim Ryschenkow hat im Interview mit dem TV-Staatssender Belarus 1 darüber erzählt, welche Besonderheiten der Zusammenarbeit mit Myanmar hat.
„Leicht und dennoch nicht einfach“ - so charakterisierte der Minister diese Zusammenarbeit. „Leicht, weil das gegenseitige Interesse da ist und die Absicht, die getroffenen Vereinbarungen zu erfüllen.“
„Und nicht einfach, weil das Land weit weg liegt. Das ist erstens. Und zweitens: Wir wussten lange nichts voneinander, deshalb müssen wir heute völlig neue, kreative Instrumente einsetzen, um unsere Zusammenarbeit und den Handel zu fördern“, sagte Maxim Ryschenkow.
Wie berichtet, besuchte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko Ende November zu einem offiziellen Besuch die Republik der Union Myanmar.
„Das ist mein erster Besuch in Myanmar, darüber freue ich mich aufrichtig. Und da Sie im März dieses Jahres zum ersten Mal Belarus besuchten, können wir mit Recht behaupten, dass 2025 ein historisches Jahr in den Beziehungen zwischen unseren Staaten ist“, sagte der belarussische Präsident bei den Gesprächen mit dem amtierenden Präsidenten Myanmars, dem Vorsitzenden der Kommission für nationale Sicherheit und Frieden, Min Aung Hlaing.
Im Rahmen dieser Visite wurden etwa 30 Dokumente unterzeichnet, die wichtigsten davon sind der Fahrplan für die Zusammenarbeit bis 2028 und das Abkommen über die gegenseitige Abschaffung von Visa. Eine weitere wichtige Vereinbarung der beiden Staatschefs war die Entscheidung, den Status der Vertretung Myanmars in Minsk auf die Ebene der Botschaft zu erhöhen.
