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Politik
14 Mai 2022, 10:03

Makej: Belarus engagiert sich für die schnellstmögliche Beilegung des Konflikts in der Ukraine

Foto vom Außenministerium der RB
Foto vom Außenministerium der RB

MINSK, 13. Mai (BelTA) - Belarus engagiert sich für die schnellstmögliche Beilegung des Konflikts in der Ukraine auf diplomatischem Wege. Das erklärte der belarussische Außenminister Wladimir Makej bei einer Sitzung des Außenminister-Rates der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten in Duschanbe, wie der Pressedienst des Außenministeriums mitteilt.

Wladimir Makej betonte in seiner Rede, dass sich Belarus für eine möglichst rasche Beilegung des Konflikts auf diplomatischem Wege auf der Grundlage eines Interessenausgleichs und des Aufbaus eines ausgewogenen und nachhaltigen Mechanismus der europäischen Sicherheit engagiere.

Der Minister wies darauf hin, dass Versuche, die Beteiligung von Belarus und Russland an internationalen Angelegenheiten einzuschränken, weder zur Lösung der Situation in der Ukraine beitragen, noch die Aussichten des Friedensverhandlungsprozesses, an dessen Organisation Belarus maßgeblich beteiligt war, zusätzlich gefährden würden.

Der belarussische Außenminister sprach sich auch für die Verstärkung der multilateralen Zusammenwirkung zwischen den GUS-Ländern und eine engere Koordinierung der außenpolitischen Aktivitäten aus.

Bei der Sitzung tauschten sich die Außenminister über aktuelle Fragen der internationalen Agenda und der Zusammenwirkung innerhalb der GUS aus. Es wurde die aktuelle Lage in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten erörtert, wobei man dem Problem der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen und Bedrohungen der internationalen Sicherheit besondere Aufmerksamkeit schenkte.

"Es wurden die Fragen angesprochen: die Umsetzung des Aktionsprogramms zur Intensivierung der Partnerschaft zwischen den Außenministerien der GUS-Mitgliedstaaten, Umsetzung des Plans für interministerielle Beratungen auf mehreren Ebenen innerhalb der GUS sowie zwischenstaatliche Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen Forschung, der Jugendzusammenarbeit und des Tourismus", hieß es in der Mitteilung des Pressedienstes des Außenministeriums.

Am Ende der Sitzung waren Übereinkünfte unterzeichnet, die auf die Intensivierung der Zusammenarbeit in außenpolitischen und humanitären Bereichen abzielen. Insbesondere haben die Außenminister beschlossen, der belarussischen Notarkammer den Status einer Basisorganisation der GUS-Mitgliedsstaaten im Bereich der notariellen Tätigkeit zu verleihen. Sie haben auch einen Resolutionsentwurf über das internationale Projekt "Jugendhauptstadt der GUS" gebilligt und dem Rat der GUS-Regierungschefs zur Prüfung vorgelegt.

Alle PArteien sprachen sich auch für die Fortsetzung der Umsetzung des Aktionsprogramms zur Intensivierung der Partnerschaft zwischen den Außenministerien aus, um die vielseitige Zusammenarbeit zu stärken.

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