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Politik
14 März 2022, 15:07

Makej: Belarus wird sich gemeinsam mit gleichgesinnten Staaten gegen westliche Sanktionen wehren

MINSK, 14. März (BelTA) – Gemeinsam mit gleichgesinnten Staaten wird sich Belarus den Sanktionen des Westens widersetzen. Das erklärte der belarussische Außenminister Wladimir Makej in einem Interview mit dem chinesischen Zentralfernsehen.

Der Minister betonte, dass die westlichen Länder bei der Verhängung von Sanktionen jeden Anstand verlieren. Sie ändern ihre Gesetze, nur um unliebsame Länder zu bestrafen. „Sie behaupten, die Souveränität und Unabhängigkeit von Belarus zu unterstützen, aber in Wirklichkeit zielen diese Sanktionen darauf ab, die Souveränität und Unabhängigkeit von Belarus vollkommen zu zerstören und die belarussische Staatlichkeit zu untergraben“, sagte Wladimir Makej.

„Natürlich werden wir angemessene Antworten auf die restriktiven Maßnahmen entwickeln“, sagte er weiter. „Wir werden gemeinsam mit gleichgesinnten Staaten diese und andere Fragen auf internationaler Ebene auf die Tagesordnung setzen. Diese Restriktionen sind absolut illegal, sie wurden weder durch die UN-Charta noch durch andere internationale Abkommen sanktioniert. Deshalb werden wir gemeinsam mit gleichgesinnten Staaten versuchen, sich gegen diese Sanktionen zu wehren.“

Der Minister wies darauf hin, dass sowohl die Weltwirtschaft als auch die nationalen Wirtschaften die Folgen des Sanktionsdrucks zu spüren haben. Die Kraftstoff- und Energiepreise sind gestiegen.

„Einige Staaten sprechen bereits vom Risiko, aufgrund der fehlenden Kalidüngerlieferungen ins Hungersnot abzurutschen. Belarus hat früher 20 Prozent des globalen Kalidüngermarktes abgedeckt. Die Staaten haben vergessen, dass es Pandemien gibt, dass man gegen die Klimaerwärmung kämpfen soll. Aber diese Bedrohungen sind real und stellen große Herausforderungen für die gesamte Menschheit dar. Daher denke ich, dass diese übereilten Maßnahmen, die von den westlichen Ländern eingeführt wurden, einen sehr starken Einfluss auf die umfassende Entwicklung unseres Planeten in der Zukunft haben werden, sowohl in wirtschaftlicher, politischer, ökologischer Hinsicht, aber auch in allen anderen Bereichen“, sagte der Außenminister.

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