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26 September 2022, 14:38

Makej: Belarussische Initiative für internationalen Sicherheitsdialog wird früher oder später Früchte tragen

MINSK, 25. September (BelTA) – Die belarussische Initiative für einen internationalen Sicherheitsdialog wird früher oder später Früchte tragen. Das erklärte der belarussische Außenminister Wladimir Makej während der Online-Pressekonferenz am 25. September.

„Die Notwendigkeit eines umfassenden internationalen Dialogs über die Sicherheitsfragen liegt in der Luft. Der Präsident von Belarus hat diese Initiative vor fünf Jahren vorgeschlagen. Wahrscheinlich haben viele Staaten, in erster Linie die westlichen, Angst, diesen sehr notwendigen, richtigen und wichtigen Vorschlag mit Belarus in Verbindung zu bringen, das gewisse Probleme in den Beziehungen zum Westen hat“, bemerkte Wladimir Makej.

Der Minister erzählte, dass der polnische Premierminister Donald Tusk nach den Ereignissen in der Ukraine 2014 den belarussischen Präsidenten kontaktiert und ihn um Hilfe gebeten hat. Alexander Lukaschenko schickte am nächsten Tag den Außenministerium nach Warschau, um die Aussichten auf eine Lösung dieser Krise zu erörtern.

„Tusk wurde über die Vorschläge des belarussischen Präsidenten informiert. Er hat sie für interessant befunden und versprochen, mit dem französischen Staatspräsidenten und der Bundeskanzlerin ins Gespräch zu kommen“ „Ich werde Ihnen Bescheid geben“, sagte er Wladimir Makej. „Aber eine Antwort blieb aus. Offensichtlich hielten sie es für unter ihrer Würde, auf diese Initiativen der damals sanktionierten Führung von Belarus zu reagieren. Wir nehmen das Ganze gelassen wahr. Womöglich sieht die aktuelle Situation ähnlich aus“, sagte der Diplomat.

Wladimir Makej erklärte diese Haltung in der EU mit dem Neid und dem mangelnden Verständnis der EU-Staaten, dass es kleinere Länder gibt, die konstruktive und zukunftsweisende Vorschläge einbringen können. „Ich bin überzeugt, dass diese Initiative ihre Existenzberechtigung beweisen wird. Wir werden sie auf allen regionalen und internationalen Plattformen fördern. Ich bin überzeugt, dass sie früher oder später Früchte tragen wird“, sagte er.

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