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12 Oktober 2021, 14:44

Makej nahm am Außenministertreffen der CICA-Staaten in Kasachstan teil

Foto: Außenministerium
Foto: Außenministerium

MINSK, 12. Oktober (BelTA) – Der belarussische Außenminister Wladimir Makej hat am 6. Außenministertreffen der CICA-Länder in Kasachstan teilgenommen. Das teilte der Pressedienst des Außenministeriums mit.

Zu Beginn des Treffens wurden die Außenminister vom Präsidenten Kasachstans Kassym-Jomart Tokajew empfangen.

In der Plenarsitzung der Konferenz über Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien (CICA) wurde auf die wachsende Rolle der Organisation beim Zusammenwirken der Staaten in der asiatischen Region deutlich gemacht. CICA trage zur Steigerung des Sicherheit und Stärkung des gegenseitigen Vertrauens bei. Die Initiative zur Transformation der regionalen CICA in eine vollwertige internationale Organisation wurde von allen Mitgliedern unterstützt.

In seiner Rede hat der belarussische Außenminister darauf aufmerksam gemacht, dass die Konferenz ihr internationales Ansehen verbessert hat. CICA nehme eine immer wichtigere Rolle bei kollektiven Ansätzen zur Lösung regionalen Probleme und bei Harmonisierung der Herangehen an die Sicherheitspolitik in Asien ein.

Wladimir Makej betonte die Notwendigkeit, die globalen Architektur für inklusive Entwicklung zu schaffen, die sich auch auf den Aufbau von Partnerschaften mit den wichtigsten Akteuren in Europa und Asien konzentriert: EAWU, SOZ, OVKS, GUS, EU und ASEAN. In diesem Sinne ist auch die Initiative von Belarus zu verstehen, einen breit angelegten Dialog über die Stärkung von vertrauensbildenden Maßnahmen, Sicherheit und Zusammenarbeit sowie über die Schaffung einer „digitalen Nachbarschaft“ wieder aufzunehmen.

Belarus legte viel Wert auf die asiatische Region, weil sie ein Knotenpunkt für Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit den EAWU-Partnern bleibt und eine enge Zusammenarbeit mit den OVKS-Staaten zur Gewährleistung der kollektiven Sicherheit fördert.

Der Außenminister erklärte, dass Belarus die Situation in Afghanistan im Zusammenhang mit ihren Auswirkungen auf die Lage und die Sicherheit in den OVKS-Mitgliedstaaten genau verfolgt. Er unterstrich das Interesse am Wiederaufbau von Frieden und Harmonie in Afghanistan, an Maßnahmen zur Normalisierung der Lage und zur Schaffung günstiger Bedingungen für einen umfassenden nationalen Dialog.

Am Rande der Veranstaltung hat sich Wladimir Makej mit den Amtskollegen aus der Mongolei, Usbekistan, Turkmenistan, Kirgistan getroffen. Darüber hinaus hatte der belarussische Minister die Gelegenheit, persönliche Gespräche unter anderem mit dem israelischen Tourismusminister Yoel Razvozov, der Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs für Zentralasien Natalia Hermann zu führen.

Erörtert wurden die bilaterale Zusammenarbeit, die Interaktion bei aktuellen Themen der internationalen Agenda und die gegenseitige Unterstützung in internationalen Organisationen.

Die Konferenz über Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien wurde 1992 eingerichtet. Das Hauptziel der CICA ist die Stärkung der Zusammenarbeit durch die Entwicklung multilateraler Ansätze zur Gewährleistung von Frieden, Sicherheit und Stabilität in Asien. 27 Länder sind Mitglieder der Konferenz. Neun Länder (darunter die Republik Belarus) und fünf internationale Organisationen haben Beobachterstatus.

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