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Politik
17 November 2020, 14:53

Makej: Rund um Belarus wird offener geopolitischer Kampf geführt

Wladimir Makej
Wladimir Makej

MINSK, 17. November (BelTA) – Rund um Belarus überschneiden sich die Interessen der globalen Spieler und wird ein offener geopolitischer Kampf geführt. Das erklärte der belarussische Außenminister Wladimir Makej im Anschluss an die Besprechung beim Staatschef zur Außenpolitik.

„Rund um unser Land überschneiden sich die Interessen einiger geopolitischer Spieler und wird ein offener geopolitischer Kampf geführt, möge jemand es auch verneinen. Deshalb müssen wir auf unerwünschte Herausforderungen und Gefahren reagieren. Ich muss hervorheben, dass sie einen ausschließlich künstlichen Charakter haben“, sagte Wladimir Makej.

Er erklärte, dass man eine äußere Einmischung in innere Angelegenheiten des Landes verfolgt, wovon die belarussische Seite mit ihren Partnern während bilateraler Kontakte und im Rahmen internationaler Organisationen spricht.

„Solche Staaten wie Belarus müssen seine Interessen auf allen Gebieten berücksichtigen. Russland ist eindeutig unser wichtigster Verbündeter, strategischer Partner genauso wie China. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns auf irgendwelche Richtungen beschränken müssen und keine Vielvektorenpolitik durchführen dürfen. Wie kann man auf gegenseitig vorteilhafte Kooperationsrichtungen mit Ländern des weiten Bogens, europäischen Staaten verzichten, wohin über 50% unserer Exporte gerichtet sind? Russland ist für uns wichtigster Partner und Verbündeter. Wir wollen auch weiterhin die Kooperation ausbauen, werden aber auf andere Kooperationsrichtungen nicht verzichten“, sagte der belarussische Außenminister.

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