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Politik
23 September 2021, 17:24

Makej spricht in der UNO über Unzulässigkeit einseitiger Zwangsmaßnahmen

MINSK, 23. September (BelTA) – Der belarussische Außenminister Wladimir Makej hat heute in New York am Ministertreffen der Länder der Gruppe der Freunde teilgenommen. Im Mittelpunkt stand der Schutz der UN-Charta und Bewältigung einseitiger Restriktionsmaßnahmen, wie der Pressedienst des belarussischen Außenministeriums mitteilte.

Wladimir Makej stellte die Position der Republik Belarus über die Unzulässigkeit von Sanktionen als Mittel zur Bedrohung der internationalen Sicherheit und des Wohlstandes vor.

Der belarussische Außenminister lobte die Initiative Venezuelas, die Gruppe der Freunde zum Schutz der UN-Charta zu gründen, und brachte seine tiefe Dankbarkeit für das erste Ministertreffen der Gruppe zum Ausdruck.

„Belarus sieht sich seit August 2020 mit unrechtmäßigen einseitigen Zwangsmaßnahmen konfrontiert. Wir haben uns stets gegen die einseitigen Zwangsmaßnahmen als außenpolitisches Instrument eingesetzt und auf ihre bedingungslose Abschaffung bestanden – das steht im Einklang mit den Grundsätzen des Völkerrechts. In dieser Hinsicht unterstützen wir voll und ganz die Initiative der Gruppe der Freunde, die Rolle der UN-Charta zu stärken, sowie das uneingeschränkte Engagement für die in dem Dokument dargelegten Ziele und Grundsätze“, so der Minister.

„Wir stimmen voll und ganz zu, dass sich in der heutigen Welt ein Trend zu mehr Unilateralismus und Willkür durchsetzt, einschließlich der Verhängung einseitiger Zwangsmaßnahmen. Diese Maßnahmen stellen eine wachsende Bedrohung für die globale Sicherheit und insbesondere für die Sicherheit der betroffenen Länder dar und haben starke Auswirkungen auf die am wenigsten geschützten Gruppen in diesen Ländern“, betonte Wladimir Makej. „Eines der Hauptziele unseres heutigen Treffens, die Öffentlichkeit über die negativen Auswirkungen einseitiger Zwangsmaßnahmen zu informieren, besonders wenn es um Gesundheit und Wohlergehen von einfachen Menschen, Frauen, Kindern, Menschen mit Behinderungen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen geht.“

Er erklärte auch, dass Belarus bereit ist, sich an den Aktivitäten der Gruppe der Freunde zu beteiligen und dazu beizutragen, deren Arbeit sichtbar und sinnvoll zu machen.

Wladimir Makej hält sich am 21.-28. September in New York auf und nimmt an der 76. UN-Generalversammlung teil.

Wladimir Makej wird an der Generaldebatte der 76. UN-Vollversammlung, am UN-Welternährungsgipfel, am Ministertreffen der Gruppe der Freunde zum Schutz der UN-Charta gegen einseitige Maßnahmen teilnehmen.

Am Rande der UN-Generalversammlung sind bilaterale Gespräche mit Kollegen aus Europa, Lateinamerika, Südostasien, mit der Leitung der Organisation der Vereinigten Staaten geplant.

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