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Politik
23 September 2021, 10:18

Makej trifft sich in NYC mit Amtskollegen aus Iran, Nikaragua, Türkei, Serbien und Finnland zusammen

MINSK, 23. September (BelTA) - Am ersten Verhandlungstag in New York traf sich der belarussische Außenminister Wladimir Makej mit seinen Amtskollegen aus dem Iran, Nikaragua, der Türkei, Serbien und Finnland zusammen, teilt der Pressedienst des belarussischen Außenministeriums mit.

Während des Treffens mit dem iranischen Außenminister Hossein Amir-Abdollahian, wurde von beiden Parteien die Notwendigkeit bestätigt, die belarussisch-iranische Handels- und Wirtschaftskooperation in naher Zukunft zu intensivieren, berücksichtigend dabei auch die gemeinsamen Bemühungen der beiden Länder auf der internationalen Bühne beim Entgegenwirken dem wirtschaftlichen Druck und den einseitigen Zwangsmaßnahmen.

Die Außenminister von Belarus und Iran stellten fest, dass sie in einer Reihe aktueller internationaler Fragen übereinstimmen, vor allem in der Problematik rechtswidriger Sanktionen als Mittel des politischen Drucks und der Einmischung in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten.

Im Verlauf des Gesprächs lud Hossein Amir- Abdollahian Wladimir Makej zu einem baldigen Arbeitsbesuch nach Teheran ein.

Bei den Gesprächen mit dem nikaraguanischen Außenminister Denis Ronaldo Moncada Colindres wurde es auf ein hohes Maß an gegenseitiger Unterstützung auf internationaler Ebene hingewiesen.

Der nikaraguanische Außenminister betonte die Bedeutung der Beteiligung von Belarus an der Freunde-Gruppe zum Schutz der UN-Charta und des Ausschusses für die Beseitigung der Diskriminierung von Frauen. Wladimir Makiej dankte seinem iranischen Kollegen für den Beistand den belarussischen Initiativen im Rahmen der Vereinten Nationen, unter anderem bei der Bekämpfung des Menschenhandels.

Besondere Aufmerksamkeit schenkten die Parteien auch der Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern, der Intensivierung der Arbeit von zwischenstaatlicher Kommission für Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Belarus und Nikaragua sowie der Intensivierung des Austausches zwischen den beiden Außenministerien.

Beim Treffen mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu stellten beide Parteien die positive Dynamik der bilateralen Zusammenarbeit fest, erörterten die Vorbereitungen für die nächste Sitzung der gemeinsamen belarussisch-türkischen Wirtschaftskommission und tauschten sich über aktuelle internationale Themen aus, darunter auch die Bekämpfung der illegalen Migration.

Wladimir Makej dankte seinem Kollegen für eine grundsätzliche Haltung und freundschaftliche Unterstützung angesichts der belarusfeindlichen Rhetorik und der Handlungen seitens einiger Staaten.

Mevlüt Çavuşoğlu bekräftigte das große Interesse der Türkei an der Entwicklung umfassender Beziehungen zu Belarus und Umsetzung großer Wirtschaftsprojekte in unserem Land. Er bedankte sich auch bei Belarus für die wesentliche Hilfeleistung bei der Bekämpfung der Waldbrände an der Südküste der Türkei.

Mit dem serbischen Amtskollegen Nikola Selaković hat Wladimir Makej den Stand und die Perspektiven der bilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Handel und Wirtschaft sowie die Interaktion auf multilateralen Plattformen besprochen.

Die beiden Minister haben sich über aktuelle Themen der internationalen Agenda einschließlich der Lage auf dem westlichen Balkan ausgetauscht.

Darüber hinaus wurde mit dem finnischen Außenminister Pekka Haavisto eine Reihe von Themen von gemeinsamem Interesse erörtert.

Wie BelTA früher mitgeteilt hat, besucht Wladimir Makej vom 21. bis 28. September New York City, um an der 76. Sitzung der UN-Generalversammlung teilzunehmen.

Auf dem Programm des Besuchs stehen die Teilnahme an der allgemeinen politischen Diskussion der 76. Sitzung der UN-Generalversammlung, der UN-Gipfel zum Thema Nahrungsmittelsysteme und das Ministertreffen der Freunde-Gruppe zum Schutz der UN-Charta zum Thema der Gegenwirkung der unilateralen Maßnahmen.Wladimir Makej vom 21. bis 28. September New York City, um an der 76. Sitzung der UN-Generalversammlung teilzunehmen.

Während des Besuchs sind auch bilaterale Treffen mit Amtskollegen aus Europa, Lateinamerika, Südostasien und der Führung der Vereinten Nationen geplant.

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