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04 Dezember 2020, 09:31

Makej unterstreicht Bereitschaft von Belarus zum Dialog zur Sicherheitsstärkung

Archivfoto
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MINSK, 4. Dezember (BelTA) – Belarus ist zum konstruktiven und gegenseitig vorteilhaften Dialog zur Erhöhung der Effizienz der Kontrolle über Waffen und Vertrauens- und Sicherheitsmaßnahmen bereit. Das erklärte der belarussische Außenminister Wladimir Makej beim OSZE-Außenministertreffen.

Anlässlich des 75. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges rief Wladimir Makej zur Erinnerung an tragische Lehren der Vergangenheit, Kampf gegen Lobpreisung von Nazismus und Neonazismus im OSZE-Raum auf. „Im Dezember 1945 sagte Albert Einstein folgendes: „Der Krieg ist gewonnen – nicht aber der Friede“. Damals konnte er natürlich nicht vermuten, dass der Weg zum Frieden zu einem Golgathaweg wird“, stellte der belarussische Außenminister fest.

„Der Helsinki-Prozess schenkte uns einen Traum, aber seine Ziele sind noch nicht erreicht. Wir müssen der Welt noch eine Chance geben, indem wir den internationalen Dialog um Sicherheit wiederaufnehmen, um eine richtige euroatlantische und eurasische Sicherheitsgemeinschaft ohne Trennlinien aufzubauen“, erklärte der belarussische Außenminister.

Die Sitzung des OSZE-Außenministerrates wird am 4. Dezember fortgesetzt und endet mit Annahme von Abschlussdokumenten. Albanien führt Vorsitz bei der Veranstaltung. 2021 geht diese Rolle an Schweden.

Die OSZE ist die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, die weltweit größte regionale Organisation, die sich mit Sicherheitsfragen auseinandersetzt. Sie zielt auf Vorbeugung von Konflikten in der Region, Beilegung von Krisen, Beseitigung von Konfliktfolgen ab. OSZE vereinigt 57 Länder, die sich in Nordamerika, Europa und Zentralasien befinden.

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