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Politik
15 Februar 2021, 11:36

Makej: Was könnten Lukaschenko und Putin beim Treffen in Februar besprechen

MINSK, 15. Februar (BelTA) – In einem Interview mit dem Medienunternehmen RBK hat der belarussische Außenminister Wladimir Makej über das geplante Treffen der Präsidenten von Belarus und Russland, Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin, und über die möglichen Gesprächsthemen erzählt.

„Im Moment laufen die Vorbereitungen auf dieses Präsidententreffen. Wir erwarten viel davon, besonders nach mehreren Treffen der beiden Regierungschefs, die über solche sensiblen Themen wie Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit sprachen. Nach diesen Gesprächen sind wir weit vorangeschritten. Deshalb bin ich sicher, dass sich auch die Staatschefs unbedingt treffen werden“, sagte Minister. Aus seiner Sicht werden Belarus und Russland heute eine engere Integration in der Eurasischen Wirtschaftsunion anstreben.

Auch das Zusammenwirken im Unionsstaat sei als Diskussionsthema in den letzten Monaten nicht aufs Eis gelegt worden, so Makej. „Die Integration der Verbündeten ist ein Dauerthema. Es fanden zum Beispiel mehrere Treffen auf der Ebene der Ressortminister und einige Austauschbesuche statt“, sagte er.

Wladimir Makej erinnerte auch daran, dass der russische Vizepremier Juri Borissow vor kurzem Belarus besucht hat und mit seinem belarussischen Amtskollegen eine Reihe wichtiger Vereinbarungen in der Industrie getroffen hat. „Die Integration bleibt eine Routine-Angelegenheit. Gespräche und Beratungen finden permanent statt“, betonte Wladimir Makej.

Es gibt konkrete Absprachen, die viel Zuversicht geben für die weitere Integration der beiden Länder, sagte Außenminister.

Eines der Diskussionsthemen des bevorstehenden Treffens soll der Bau und die Finanzierung des Belarussischen Atomkraftwerks sein. Wladimir Makej hat nicht ausgeschlossen, dass die beiden Staatschefs über Finanzen und Kredite sprechen werden. Solche Themen, sagte er, werden immer im Zusammenhang mit gemeinsamen Projekten erörtert, die bereits vorab geplant und auf der Ebene der Premierminister vereinbart oder diskutiert wurden.

Russlands Premierminister Michail Mischustin hat während seiner Visite in der Republik Karelien das gemeinsame Projekt zur Herstellung von Forstmaschinen erwähnt, das das belarussische Unternehmen Amkordor erfolgreich umsetzt. Solche positiven Beispiele für die industrielle Kooperation sind zu begrüßen und fortzusetzen. Auf diese Weise kann die Integration der beiden Staaten auf eine neue Ebene angehoben werden.

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