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14 März 2022, 12:17

Makej: Westliche Sanktionen zielen darauf ab, Belarus als Staat zu vernichten

MINSK, 14. März (BelTA) – Die westlichen Sanktionen zielen auf eine völlige Zerstörung der Souveränität und Unabhängigkeit von Belarus ab. Sie haben zum Ziel, Belarus als Staat zu vernichten. Das sagte der belarussische Außenminister Wladimir Makej in einem Interview mit dem chinesischen Zentralfernsehen.

Der Leiter des Außenministeriums erinnerte daran, dass Belarus nach den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 von einer Sanktionswelle überrollt wurde und dass dieser Druck mit der Zeit nur stärker wurde.

„Die westlichen Länder führen ihre Sanktionen ein und haben absolut kein Interesse daran, auch nur einen Funken Anstand zu bewahren. Sie ändern ihre Gesetze, nur um andere Länder zu bestrafen. Sie behaupten, die Souveränität und Unabhängigkeit von Belarus zu unterstützen, aber in Wirklichkeit zielen alle Sanktionen auf die völlige Zerstörung der Souveränität und Unabhängigkeit von Belarus ab, auf die Untergrabung der belarussischen Staatlichkeit. Natürlich können wir diese Sanktionen nicht akzeptieren“, sagte Wladimir Makej.

Mit den Sanktionen gegen die belarussische Kalibranche habe der Westen eine gefährliche Situation geschaffen. Der globale Lebensmittelmarkt werde die negativen Folgen dieser Sanktionen bald zu spüren bekommen. „Einige Staaten sprechen bereits vom Risiko, aufgrund der fehlenden Kalidüngerlieferungen ins Hungersnot abzurutschen. Belarus hat früher 20 Prozent des globalen Kalidüngermarktes abgedeckt. Die Staaten haben vergessen, dass es Pandemien gibt, dass man gegen die Klimaerwärmung kämpfen soll. Aber diese Bedrohungen sind real und stellen große Herausforderungen für die gesamte Menschheit dar. Daher denke ich, dass diese übereilten Maßnahmen, die von den westlichen Ländern eingeführt wurden, einen sehr starken Einfluss auf die umfassende Entwicklung unseres Planeten in der Zukunft haben werden, sowohl in wirtschaftlicher, politischer, ökologischer Hinsicht, aber auch in allen anderen Bereichen“, sagte der Außenminister.

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