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Politik
07 April 2022, 18:33

Makej: Wir müssen Gleichgesinnte finden, um das Völkerrecht in den Mittelpunkt zu rücken

MINSK, 7. April (BelTA) – Die Völkerrechtsprinzipien sollten wieder in den Mittelpunkt der zwischenstaatlichen Beziehungen rücken. Das erklärte der belarussische Außenminister Wladimir Makej nach der Sitzung des Sicherheitsrates.

„Wir sind der Meinung, dass die Völkerrechtsprinzipien in den Mittelpunkt rücken sollen. Diese Prinzipien waren früher in den zwischenstaatlichen Beziehungen heilig. Heute halten sich selbst die Anhänger des „liberalen“ Westens an diese Prinzipien nicht fest. Besonders wenn sie etwas predigen, was für uns inakzeptabel ist. Wenn sie die Möglichkeit leugnen, dass verschiedene Staaten das Recht auf einen eigenen, unabhängigen Entwicklungsweg haben“, sagte Wladimir Makej.

Der Minister glaubt, dass sich viele Staaten heute abwartend verhalten werden. Sie werden sich umschauen müssen und warten, wie sich die Situation entwickeln wird. „Wir glauben, dass man einen Block von Gleichgesinnten bilden sollte, einen Kreis von Unterstützern in internationalen Organisationen, auf der internationalen Arena, und konkrete Schritte unternehmen sollte, um diese in der UN-Charta, in internationalen Verträgen und Abkommen verankerten Prinzipien wieder auf die Agenda zu setzen. Ich schließe nicht aus, dass ein solches Treffen früher oder später auch hier im Palast der Unabhängigkeit stattfinden könnte. Wir werden auch in dieser Richtung arbeiten“, sagte der Leiter des Außenministeriums.

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