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24 Mai 2022, 11:43

Militärexperte: Belarus sollte eine zweite Ukraine werden und sich vom Westen unterjochen lassen

MINSK, 24. Mai (BelTA) – In einem Online-Interview mit der Telegraphenagentur BelTA hat Militärexperte Nikolai Busin in Bezug auf die Ereignisse in Belarus im Wahljahr 2020 gesagt, der Westen habe geplant, aus Belarus eine zweite Ukraine zu machen. Das Land sollte sich vom Westen unterjochen lassen.

„Was 2020 in Belarus geschah, hat die Menschen zusammengebracht. Denn sie haben verstanden, was sie verlieren konnten. Der Großteil unserer Bürger, vor allem Menschen im hohen Alter, sagen immer: Wir haben noch nie so gut gelebt. Das sind Menschen, die vor dem Krieg oder kurz nach dem Krieg geboren waren. Sie haben zerstörte Städte und Dörfer gesehen. Sie haben miterlebt, wie das Land aufgebaut wurde. Sie haben gesehen, wie durch harte Arbeit und unglaubliche Anstrengungen ein Staat geschaffen wurde, in dem man heute friedlich und komfortabel leben kann. Sie wissen, wem sie ihr heutiges Leben zu verdanken haben“, sagte Nikolai Busin. „Und plötzlich hat irgendjemand für uns entschieden, dass wir diesen Staat und diesen Frieden nicht mehr brauchen. Es ist wichtig zu betonen: Nicht wir haben die Entscheidung getroffen. Es wurde für uns entschieden. Von denjenigen, die der Meinung waren, dass Belarus als ein souveräner Staat nicht mehr existieren darf. Man wollte aus Belarus eine zweite Ukraine machen, die sich dem Westen unterordnen sollte.“

„Das Ziel war, Belarus unselbstständig zu machen. Das Land sollte nur das tun, was ihm der Westen vorschrieb. Von irgendwelcher Autonomie konnte keine Rede sein. Schauen Sie sich unsere Nachbarn an: Litauen, Lettland, die Ukraine. Sie tun nur, was man ihnen sagt. Was die Menschen denken und was sie wirklich wollen, interessiert niemanden. Selbst die Zukunft der eigenen Kinder interessiert die Menschen nicht, die heute bereit sind, für fremde Interessen zu arbeiten“.

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