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Mizkewitsch: Zusammenarbeit zwischen Belarus und Schweiz weist großes Potenzial auf

Politik 13.02.2020 | 13:04
Waleri Mizkewitsch.
Waleri Mizkewitsch.

MINSK, 13. Februar (BelTA) - Die Zusammenarbeit zwischen Belarus und der Schweiz weist großes Potenzial auf. Das erklärte stellvertretender Vorsitzender der Repräsentantenkammer der Nationalversammlung, Waleri Mizkewitsch, beim Treffen mit dem ersten stellvertretenden Vorsitzenden des Nationalrates der Föderalen Versammlung der Schweiz, Andreas Ebi, wie ein BelTA-Korrespondent mitteilt.

„Ihr Besuch in Belarus zeugt vom gegenseitigen Interesse unserer Staaten am Aufbau eines konstruktiven Dialogs und langfristigen Beziehungen. Wir verfügen über ein solides Potenzial, das wir gemeinsam umsetzen können und müssen. Das wurde vielmals vom belarussischen Präsidenten erwähnt. Ich bin sicher, dass die Gewährung des Status einer vollwertigen Botschaft an die diplomatische Vertretung in Belarus ein wichtiger Schritt in dieser Richtung ist. Es freut uns, dass eben belarussische und schweizerische Parlamentarier dabei eine ausschlaggebende Rolle spielten“, sagte Waleri Mizkewitsch.

Ihm zufolge wird die interparlamentarische Zusammenarbeit zwischen Belarus und der Schweiz sowohl im bilateralen, als auch im multilateralen Format ausgebaut. Waleri Mizkewitsch betonte, dass 2018 der offizielle Besuch des Vorsitzenden der Repräsentantenkammer, Wladimir Andrejtschenko, in der Schweiz stattfand.

„Unsere Arbeit in der Parlamentarischen OSZE-Versammlung zeitigt Früchte. Von großer Bedeutung ist die Tatsache, dass schweizerische Kollegen die belarussische Position schon seit drei Jahren unterstützen. In der letzten Tagung der OSZE PV wurde die schweizerische Delegation zum Mitverfasser der belarussischen Entschließung für strategische Planung. Belarus ist an der Zusammenarbeit sowohl mit dem Europarat, als auch mit der Europäischen Union im Allgemeinen interessiert“, fügte der stellvertretende Vorsitzende der Repräsentantenkammer hinzu.

Andreas Ebi bekundete Interesse an der Intensivierung der bilateralen Zusammenarbeit. „Wir haben viele gemeinsame Veranstaltungen. Unsere Zusammenarbeit wird in verschiedenen Bereichen fortgesetzt“, fügte er hinzu.

Die Zusammenarbeit zwischen zwei Staaten wurde 2017 von der parlamentarischen belarussisch-schweizerischen Freundschaftsgruppe gefördert. Die belarussische Seite wurde durch den Vorsitzenden des belarussischen Gewerkschaftsbundes 6. Legislaturperiode, Michail Orda, vertreten. Die Schweiz präsentierten die Vertreter der meisten Parteien, die es im schweizerischen Parlament gibt.

In den nachfolgenden zwei Jahren wurde die Kooperation zwischen beiden Staaten dank der Einrichtung der parlamentarischen Freundschaftsgruppe und einer aktiven Förderung der belarussischen Botschaft in der Schweiz sowohl in Politik, als auch in Wirtschaft, Business und humanitären Bereich ausgebaut. „2019 wurde die Filiale des schweizerischen Unternehmens zur Herstellung von O-Bussen und Autobussen Carrosserie Hess AG im Industriepark „Great Stone“ eröffnet. In Bildung hat man das Kooperationsabkommen zwischen der Internationalen Universität „MITSO“ des belarussischen Gewerkschaftsbundes mit der Hochschule für Management „Arc“ (Schweiz) unterzeichnet. Die Hochschullehrer aus der schweizerischen Universität halten Vorlesungen für die MITSO-Stundenten ab“, erzählte Michail Orda.

Er fügte hinzu, dass die Staaten noch eine ganze Reihe von Kooperationsrichtungen haben.

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