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26 Februar 2020, 12:22

Parlamentsanhörungen anlässlich des 75. Siegestages in Belarus für April eingeplant

Gennadi Dawydko
Gennadi Dawydko

MINSK, 26. Februar (BelTA) – Die Parlamentsanhörungen zum Thema „75. Siegestag: historische Erinnerung und Patriotismus – wichtigste moralische Orientierungspunkte der belarussischen Gesellschaft und des Staates, Konsolidierungsfaktoren unter den Bedingungen der modernen Herausforderungen und Gefahren“ will man im April durchführen. Darüber hat der Rat der Repräsentantenkammer der Nationalversammlung heute beschloossen, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgibt.

„Im 75. Siegesjahr versucht man immer mehr, die Geschichte zu revidieren, die Rolle des sowjetischen Volkes im Sieg über Faschismus herabzusetzen, die Sowjetunion neben Nationalsozialisten des Krieges zu bezichtigen. Wir müssen die Position des belarussischen Volkes über die Unzulässigkeit der Revision der historischen Wahrheit über den Großen Vaterländischen Krieg darlegen und die Aufmerksamkeit auf weitere Verewigung der Heldentat der älteren Generation und Bildung der moralischen und patriotischen Grundlagen bei den Jugendlichen lenken, die auf der Liebe dem Vaterland gegenüber und Achtung gegenüber dem historischen Erbe fußen“, sagte Vorsitzender der Ständigen Kommission für Menschenrechte, nationale Beziehungen und Massenmedien der Repräsentantenkammer, Gennadi Dawydko.

Offene Parlamentsanhörungen will man während der Frühlingstagung der Repräsentantenkammer mit Teilnahme der Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges, Vertreter der Staatsorgane, der Öffentlichkeit, wichtigsten Konfessionen, diplomatischen Korps, internationalen Organisationen durchführen.

Man will über Sozialschutz der Veteranen, Erziehung der Jugendlichen im Kontext der Erhaltung der historischen Erinnerung, Stärkung der moralischen Grundlagen der Gesellschaft und des Staates, Verewigung der Heldentat des belarussischen Volkes und Erfüllung des landesweiten Aktionsplans für Feierlichkeiten anlässlich des Großen Sieges beraten. Im Anschluss an die Anhörungen will man eine Erschließung und Empfehlungen annehmen.

Vorsitzender der Repräsentantenkammer, Wladimir Andrejtschenko, unterstrich, dass die Erhaltung der historischen Wahrheit heutzutage aktuell ist. „Sie sehen doch, wie man sich dem Großen Vaterländischen Krieg, Sieg des sowjetischen Volkes gegenübersteht, deshalb muss man darüber diskutieren. Es kann nur eine Wahrheit geben. Zurzeit werden die Ergebnisse des Krieges zugunsten jemandes Interessen revidiert. Es ist sehr gefährlich. Wir müssen diese historische Wahrheit erhalten, sie schützen“, sagte er.

Stellvertretende Vorsitzende der Ständigen Kommission für Menschenrechte, nationale Beziehungen und Massenmedien der Repräsentantenkammer, Lilia Ananitsch, erklärte, dass es die höchste Zeit ist, eine landesweite elektronische Ressource „Belarus vergisst nicht“ aufgrund historischen und Dokumentarbüchern „Erinnerung“ einzurichten. „75 Jahre ist ein wichtiges Datum. Unsere Väter und Großväter eroberten den Sieg für die ganze Welt. Der Beitrag des belarussischen Volkes ist immens. Wir müssen diese Erinnerung auch weiterhin wachhalten und unsere Nation stärken“, resümierte sie.

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